Computer Informationen


Bauteile eines PCs im Überblick



1. Netzteil: Das Netzteil übernimmt die Stromversorgung der PC-Bauteile. Der Stromverbrauch eines PCs liegt je nach Belastung zwischen rund 30 Watt (Ruhebetrieb) und 120 Watt oder mehr (Volllast) - sie benötigen damit deutlich mehr Strom als etwa Notebooks (bis ca. 50 Watt).

2. Optisches Laufwerk: Standardmässig besitzen PCs einen DVD-Brenner, der alle CD- und DVD-Formate liest und beschreibt. Aktuelle Desktop-PCs ab 800 Euro sind schon mit neuen Kombolaufwerken ausgestattet, die zusätzlich die hochauflösenden Blu-ray-Scheiben lesen können.

3. Festplatte: Die Festplatte ist der Datenträger für das Betriebssystem, die Programme und alle Dateien. PC-Festplatten (3.5") besitzen je nach Modell eine Grösse von 160 bis 1.000 GByte und werden per SATA-Kabel mit dem Mainboard verbunden.

4. Grafikkarte: Die Grafikkarte übernimmt die Bildaufbereitung und die Bildausgabe an den PC, entweder über einen analogen (VGA) oder über digitale Ausgänge (DVI, HDMI). Spieler legen bei der Grafikeinheit Wert auf einen starken Grafikprozessor mit grossem Videospeicher (512 MByte).

5. Mainboard (Hauptplatine): Das Mainboard ist die zentrale PC-Einheit, mit der alle Bauteile entweder per Kabel (optisches Laufwerk, Festplatte) oder direkt (Prozessor, Arbeitsspeicher, Grafikkarte etc.) verbunden sind. Mainboards variieren je nach Qualität in der Ausstattung und der Arbeitsgeschwindigkeit.

6. Arbeitsspeicher (RAM): Momentan benötigte Programme und Daten speichert der PC direkt in den Arbeitsspeicher, da dieser deutlich schneller arbeitet als die Festplatte. Aktuelle PCs verfügen meist über 2 bis 4 GByte an DDR-II-RAM. Der schnellere Nachfolger DDR III ist derzeit nur in teuren PC-Konfigurationen vorhanden.

7. Prozessor (CPU): Die Recheneinheit des Computers, die alle Befehle ausführt. Im PC-Bereich werden heute ausschliesslich Doppel- oder Vierkernprozessoren der Hersteller AMD und Intel verwendet, die beispielsweise mit 2 x 2,63 oder 4 x 2,2 GHz arbeiten. Auf der CPU sitzt immer ein grosser Kühlkörper zur Wärmeabfuhr.




Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen rund um den Strom am PC

Strom: Der Computer erhält Strom durch das eingebaute Netzteil. Dabei transformiert das Netzteil die 220-V-Spannung aus der Steckdose in die kleinen Arbeitsspannungen, die der Computer und seine Bauteile benötigen

Ampere (A): Das ist die Einheit für die Stromstärke. Ein USB-2.0-Anschluss muss laut Spezifikation 500 mA liefern, bei USB 3.0 sind es 900 mA. Mehr Ampere können USB-Anschlüsse nur für kurze Zeit zur Verfügung stellen.

Volt (V): Das ist die Einheit für die elektrische Spannung. In Computern werden die Spannungen 3.3V, 5V und 12V benötigt. Der USB-Anschluss verwendet eine elektrische Spannung von 5V.

Watt (W): Das ist die Einheit für die Leistung. Die Leistung eines USB-Geräts berechnet man, indem die Stromstärke mit der Spannung multipliziert wird. Eine USB-Festplatte, die 548 mA benötigt, verbraucht demnach 0,548A x 5V = 2,74W.




Punkte, auf die Sie beim Kauf eines PCs achten sollten

1. Leistung: Achten Sie darauf, dass im PG ein aktueller Doppelkernprozessor (Intel Gore 2 Duo, AMD Athlon 64 X2, AMD Phenom) und mindestens 2 Gigabyte Arbeitsspeicher stecken. Für Filmfans und Spieler sollte ausserdem eine kräftige Grafikkarte mit 512 MByte Grafikspeicher an Bord sein. Empfehlenswert sind Nivida-Modelle ab der GeForce-8er-Reihe und ATI-Grafikkarten ab der Radeon-HD2er-Serie, da diese Generationen auch die 3D-Oberfläche "Aero" von Windows Vista darstellen können. Ein Digitalausgang (DVI) gehört dabei zum Standard, besser ist allerdings ein moderneren HDMI-Anschluss, der Bild und Ton an den Monitor überträgt.

2. Datenspeicher: Selbst auf der grössten Festplatte wird Speicherplatz irgendwann zur Mangelware. Aktuelle PCs sollten deshalb mindestens eine 320-GByte-Festplatte. besser aber ein 500-GByte-Modell besitzen. Ausserdem muss zur Datensicherung ein schneller DVD-Brenner vorhanden sein.

3. Ausstattung: Ein integriertes Multiformat-Lesegerät für alle Speicherkartentypen gehört mittlerweile zum guten Ton. Wird der PC als Medien-Server eingesetzt. Sollte man ausserdem Wert auf eine Soundeinheit mit Rundumklang (Surround) oder digitalem Audioausgang legen.




So leben die PC-Bauteile länger

Mit den richtigen Massnahmen lässt sich die verlängern, mit Firmware-Aktualisierungen bleiben die Geräte up to date.

Prozessor / RAM
  • Lüfter & Kühlrippen jährlich reinigen
  • RAM funktioniert nach Fehlern vielleicht mit einer niedrigeren Taktrate
  • Stromspartechniken nutzen
  • Prozessor nicht übertakten
  • Stand-by immer nutzen, wenn es möglich ist


  • Interne Festplatte
  • Spin-down nach zehnminütigem Leerlauf aktivieren
  • Lebensdauer mit einem S.M.A.R.T.-Tool überwachen
  • Bei S.M.A.R.T.-Fehlern Daten sichern und Platte austauschen
  • Temperatur mit richtigem Einbau senken: HDDs nicht stapeln


  • Externe Festplatte
  • Hochkant aufstellen lässt Wärme besser abstrahlen
  • Das Abschalten bei Nichtgebrauch schont die Mechanik und schützt die Daten
  • Standort im Schatten sorgt für niedrige Betriebstemperatur
  • Erschütterungen und Vibrationen im Betrieb vermeiden


  • Solid State Drive (SSD)
  • Kapazität nie ausreizen, um das Wear levelling zu erleichtern
  • Schreibzugriffsanzahl gering halten - mit dem Tool FancyCache
  • Als Betriebssystem am besten Windows 7 verwenden
  • Zustand mit dem Tool SSDlife immer wieder überprüfen


  • Akku
  • Ladezustand nicht dauerhaft auf 100 Prozent halten - aber möglichst über 50 Prozent, da sonst die Kapazität nachlässt
  • Bei Netzbetrieb den Akku herausnehmen und kühl lagern
  • Hohe Systembelastung im Akkubetrieb vermeiden - zum Spielen oder zum Rendern von Videos immer das Netzteil anschliessen


  • Display
  • Die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung etwas reduzieren
  • Eine Displayfolie schützt bei Mobilgeräten vor Kratzern
  • Stand-by-Modus bei Computermonitoren nach zehn Minuten aktivieren
  • Standorte mit Sonneneinstrahlung oder in Heizungsnähe meiden


  • Mechanik / Elektronik
  • PC-Gehäuselüfter halten die Temperaturen niedrig und schonen Bauteile wie Elkos und 5pannungswandler
  • Das Netzteil sollten Sie tauschen, wenn es laut wird. Ein effizientes "80+"-Modell hilft beim Stromsparen
  • Staubschutz ist besonders bei Digicams wichtig. Deshalb Taschen und Objektivdeckel nutzen und häufig reinigen
  • Regelmässige Nutzung sorgt dafür, dass etwa Druckerpatronen nicht eintrocknen oder der Akku fit bleibt
  • Der Schreibtisch ist kein optimaler Standort für externe Festplatten - wegen Staub, Sonneneinstrahlung und drohendem Absturz


  • Firmware / Features
  • Alternative Firmware für WLAN-Router oder Digitalkameras kann sinnvolle Features freischalten, die der Hersteller normalerweise nicht anbietet
  • Neue Dateiformate werden von Media- oder Blu-ray-Playern oft nach Firmware-Updates unterstützt
  • Aufbohren können Sie Digicams - Canon-Geräte etwa mit der Software CHDK
  • Updates werden oft bereits automatisch eingespielt. Falls nicht, informiert man sich auf der Website des Herstellers
  • Hacken kann man das Android-Smartphone, falls der Hersteller die aktuelle OS-Version nicht ausliefert



  • Skulpturen aus Leiterplatten

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