So läuft ihr Notebook länger

Display: Dimmen sie das Display so stark es geht herunter. Natürlich sollte das Display noch gut ablesbar sein. In dunkler Umgebung benötigen Sie weniger Helligkeit beim Display. Setzen Sie sich also nach Möglichkeit nicht in die Sonne oder mit dem Rücken zum Fenster.

WLAN: Schalten Sie WLAN und Bluetooth ab, wenn sie nicht benötigt werden. Beide Funkchips verbrauchen Strom, auch wenn sie nicht verwendet werden.

Grafik: Besitzt Ihr Notebook zwei Grafikchips, verwenden Sie bei Office-Aufgaben stets die Onboard-Grafik. Zu diesem Zweck gibt es bei manchen Notebooks eine Umschaltmöglichkeit per Software, andere schalten automatisch um.

Netzteil: Verwenden Sie nur Original-Netzteile, denn sie sind optimal auf den Akku und die Lade-Elektronik des Notebooks abgestimmt. Fremdnetzteile mit dubioser Herkunft und/oder verdächtig niedrigem Preis können Notebook und Akku beschädigen.

Schnittstellen: Bieten Hersteller eine Software an, um Schnittstellen oder integrierte Laufwerke abzuschalten, nutzen Sie die Möglichkeit. Ob USB, SATA oder Firewire: Alle Anschlüsse stehen im Normalfall stets "unter Strom", um eingesteckte Sticks oder Geräte sofort erkennen zu können.

Energiesparmodus: Verwenden sie den Energiesparmodus in den Windows Energieoptionen. So werden bei Inaktivität beispielsweise die Festplatte ausgeschaltet und das Display automatisch gedimmt.

Akku: Behandeln Sie den Akku stets pfleglich. Vermeiden Sie Kälte und Hitze und entladen Sie den Akku nicht unter 10%. Bei längeren Arbeiten am Stromnetz, sollte man den Akku entfernen. Wenn Sie den Akku ausgebaut lagern, weil Sie ihn nicht benötigen, bewahren Sie ihn bei 40% Ladestand an einem kühlen, trockenen Ort auf.

Durch einen Zweitakku verdoppelt sich die Laufzeit. Bei manchen Notebooks ist der Akku fest eingebaut. Hier hilft ein externer Zusatzakku, um eine längerer Laufzeit zu erreichen.

Konditionieren Sie den Akku indem Sie ihn regelmässig aufladen und entladen. Laden Sie ihn auf, nehmen Sie ihn von der Stromversorgung und arbeiten Sie mit dem Notebook, bis der Akku nahezu, aber nicht vollständig entleert ist. Danach beginnen Sie mit dem Zyklus von neuem.

Verwenden Sie die Tools, um den Gesundheitszustand Ihres Akkus im Auge zu behalten. Empfehlenswert ist etwa das Notebook-Akku-Tool.

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Tipps

Displays sind Stromfresser. Je kleiner der Bildschirm, desto niedriger ist im allgemeine auch der Stromverbrauch. 13 Zoll sollte ein Arbeitgerät allerdings mindestens aufweisen.

Achten Sie auf die mAh-Angabe des Akkus. Je höher der Wert, desto länger halt er durch.

Herstellerangaben zur Akkulaufzeit sind zwar mit Vorsicht zu geniessen, als Vergleichswerte taugen sie jedoch meist.

Optische Laufwerke brauchen Strom. Bedenken Sie, ob Sie ein integriertes Laufwerk wirklich regelmässig nutzen.

Wollten Sie mit Ihrem Notebook nicht spielen oder Filme ansehen, reicht eine sparsame Onboard-Grafik im Normalfall aus.

Benötigen Sie eine schnelle Grafik, sollte neben einer schnellen Grafikkarte eine alternativ einschaltbare Onboard Grafik vorhanden sein. Bei Notebooks mit Optimus-Technik von Nvidia geschieht die Umschaltung unmerklich.

Ein reines Arbeitsgerät für Office-Aufgaben benötigt keinen Hochleistungsprozessor, der unnötig viel Strom verbraucht.

Mehr Anschlüsse benötigen mehr Strom. Ein Notebook für unterwegs sollte lediglich ein Minimum an USB & Co. aufweisen.

Mehr Core-Prozessoren mit der Bezeichnung "UM" (Beispiel: Intel Core i5-520UM vs. 520M) verbrauchen 50% weniger Strom als die normale Variante, sind aber nur halb so schnell.

Display sollte tagsüber auch dann noch gut nutzbar sein, wenn die Helligkeit auf 30 Prozent gedimmt wird.



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