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Wissenswertes
übers Lachen



Es gibt ganz ernsthafte und überraschende Argumente dafür, mehr zu lachen. Denn Lachen tut richtig gut.

Lachen soll nur Vorteile und positive Wirkungen haben. Schliesslich soll Lachen Stress abbauen, Schmerzen lindern, Ängste reduzieren, Schlafstörungen und sogar Depressionen bekämpfen, das Immunsystem schützen und gegen Schmerzen wirken. Es wurde gezeigt, dass Lachen das Einschlafen begünstigt und die Schlafqualität verbessert. Sogar eine sportliche Wirkung schreibt man ihm zu: Eine Minute Lachen soll zehn Minuten Rudern entsprechen. Diese beeindruckende Auflistung ist nicht einmal vollständig. Die gute Wirkung des Lachens lässt sich keinesfalls abstreiten. Der praktische Beweis: Nach einem herzhaften Lachen fühlen wir uns so richtig wohl.

Es gibt einige wenige Studien, bei denen die Probanden mit oder ohne Lachtraining Stresstests ausgesetzt wurden, zum Beispiel einem schmerzhaften Kältetest. Die Probanden, die zuvor eine Lachtherapie durchlaufen hatten, beurteilten dabei den Schmerz als deutlich weniger intensiv als die Kontrollgruppe. Studien aus Asien haben gezeigt, dass Lachen bei Krebspatienten, die oft ängstlich und niedergeschlagen sind, Stress und Ängste abbaut und auch Depressionen deutlich lindert. Die Lachtherapie ist somit für die Behandlung von ängstlichen und niedergeschlagenen Patienten wahrscheinlich ein äusserst sinnvoller Ansatz. Unabhängig davon, wie das Lachtraining im Detail schliesslich aussieht, hat es wahrscheinlich positive Effekte - Nebenwirkungen ausgeschlossen.

Doch leider lachen wir immer weniger. Im vergangenen Jahrhundert lachte man wesentlich öfter und länger: bis zu 30 Minuten am Tag. Heute beträgt die tägliche Lachzeit laut Studie höchstens noch zwei Minuten. Und selbst dieses Lachen ist zurückhaltender. Anders ausgedrückt: Wir lassen uns weniger gehen.



  • Lachen ist ansteckend und verbindet. In der Gruppe lachen wir im Schnitt 30 Mal mehr als alleine. Als Menschen noch in Höhlen lebten war Lachen eine Drohgebärde nach aussen: Wer lacht, fletscht die Zähne. Das signalisiert Stärke und Macht.
  • 46 Prozent lachen Witzeerzähler häufiger als ihre Zuhörer - meist schon beim Erzählen des Witzes.
  • Lachen gegen den Schmerz. Eine Studie der Universität Zürich konnte nachweisen, dass Menschen Schmerzen besser aushalten konnten, wenn sie vorher gelacht haben: Nach einem "Mr. Bean"-Film mussten Versuchspersonen ihre Arme möglichst lange in Eiswasser halten. Wer vorher gelacht hatte, konnte die Schmerzen, die durch die Kälte entstanden, länger ertragen. Auch der Zusammenhang zwischen Stressbewältigung und Humor ist belegt. Menschen, die mit einer belastenden Situation humorvoll umgehen, können sie besser bewältigen.
  • Erwachsene lachen im Schnitt 15 Mal täglich. Kinder bringen es dagegen auf 400 Mal am Tag, wenn man Kichern, Wiehern, Grölen und alle anderen Formen des Lachens zusammenzählt.
  • Eine herzhaft lachende Frau kommt auf eine Tonhöhe von 1000 Hertz. Die Sprachfrequenz bewegt sich um etwa 250 Hertz.
  • 71 Prozent der Frauen lachen, wenn ein Mann einen Witz erzählt. Witzelt hingegen eine Frau, lachen nur 39 Prozent der Männer. Zu diesem Ergebnis kam eine mehrjährige Studie mit 1200 Erzählsituationen.
  • Lachen für eine schnellere Genesung. Immer mehr Psychologen und Mediziner beschäftigen sich mit der therapeutischen Anwendung von Humor und Lachen im Spital und während Therapien. In den USA und mittlerweile auch in der Schweiz gibt es Clowndoktoren, die Patienten zum Lachen bringen, um so zu ihrer schnelleren Genesung beizutragen.

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