TravelJokes.net - Humor, Scherze und Witze rund ums Reisen          Seite empfehlen

Sprach Scherze


Hier ein paar Sprach Scherze, die mit Reisen zu tun haben.



Neun   
Sag mal Neun auf Englisch. Nein




Chinesisch   
Chinesisch für Anfänger. Mutter = Zang. Grossmutter = Zang Zang. Schwiegermutter = Kneif Zang




Handy klingelt   
Türke - Efendim, Franzose - Allo, Engländer - Hello, Spanier - Holla, Deutscher - der Jürgen am Apparat




Geträumt   
Der Mann zur Frau: "Ärgerlich! Heute habe ich auf Englisch geträumt." Die Frau: "Wieso ärgerlich?" darauf er: "Weil ich kein Wort verstanden habe."




Buenos dias   
Ein Deutscher macht Urlaub in Madrid. Ein Spanier ruft ihm freundlich zu: "Buenos dias!" Bedauernd winkt er ab: "Vielen Dank, brauche ich nicht. Ich knipse selber."




Bettgestell   
I was sleeping wery well, in my quietsching Bettgestell. But in the middle of the Nacht, is that Scheissteil eingekracht! I hope that dir that nie passiert, and that my Englisch better wird!




Martini Dry   
Eine Blondine und zwei Freundinnen fliegen nach New York. An der Hotelbar versucht sie, ihre Bildung zu zeigen: "One Martini, please." "Dry?" fragt der Barkeeper. Darauf die Blondine: "No, only one."




Untertitel   
Ein Mann kommt zum Psychiater und klagt: "Wissen Sie, Herr Doktor, dass ich in englisch träume, macht mir schon fast nichts mehr aus. Aber was mich wirklich stört, sind die französischen Untertitel."




Deutscher   
Morgens in Ibiza auf dem Weg von der Disco zum Hotel. Eine leicht bekleidete Frau (offensichtlich eine Prostituierte) spricht einen Typ in gebrochenem Deutsch an. Frau: "Französisch?" Typ: "Sorry, I'm German."




Fleisch   
Ein deutscher Tourist steht in einem Laden in Split (Kroatien) und versucht ein Stück Fleisch umzutauschen. Tourist: "Wir haben hier dieses Fleisch." Verkäuferin: "English please!" Tourist (sehr selbstsicher): "We have buy this Fleisch and it's not gut!"




Englisch   
Ein dreijähriges Mädchen zu Besuch bei Oma. Mädchen: "Oma?" Die Oma: "Ja, Schätzchen." Das Mädchen: "Ich bin so froh, dass ich keine Engländerin bin." Darauf die Oma: "Warum das denn?" Das Mädchen nüchtern: "Weil ich doch gar kein Englisch kann."




Massage   
Schmitz besucht zum erstenmal Schweden. In Stockholm besucht er eine Sauna und lässt sich anschliessend massieren. Die blonde Masseuse fragt Schmitz nach seiner Nationalität: "Ok Svenske?" "Warum nicht’?", antwortet Schmitz und legt sich erwartungsfroh auf den Rücken.




Hesse in Bayern   
Eine Hesse in Bayern in der U-Bahn in München. Ein junger Typ steht neben dem Eingang. Ein Bayer in Lederhosen und Gamsbarthut steigt ein. Bayer: " ..." sagt irgendwas Unverständliches. Junger Typ: "Sorry?" Bayer: "Can you tell me where we are going?" Junger Typ: "Hey, Sie können ruhig Deutsch mit mir reden, ich komme nur aus Hessen."




Japaner in Berlin   
Eine Gruppe Japaner steigt in die Strassenbahn in Berlin ein. Einer von ihnen klopft beim Fahrer an die Scheibe und fragt: Japaner: "Entschuldigung, fahre zu Brandenburg Gate?" Fahrer: "Wat? Gate? Meinst du Schönefeld?" Japaner schaut hilflos und verwirrt: "Brandenburg Gate?" Fahrer: "Wat is Gate? Seid ihr sicher, dass ihr nach Brandenburg wollt?" Japaner lächelt: "Viele Dank!" Setzt sich hin und das Tram fährt weiter.




Sprachbegabt   
Zwei Bayern stehen an der Wegkreuzung, als ein Preusse kommt. "Entschuldigen Sie, wie komm ich denn zum Dorf?" Keine Reaktion. Da versucht es der Preusse auf Englisch. Wieder keine Antwort. Als seine Frage auf Französisch unbeantwortet bleibt, geht er weiter, nimmt aber den falschen Weg. Nach kurzer Zeit sagt der eine Bayer zum anderen: "Also, sprachbegabt war er schon, der Preiss." - "Stimmt, aber was hots eam bracht?"




Gipfeltreffen   
Kohl ist auf einem Gipfeltreffen in Kenia und sitzt direkt neben dem kenianischen Präsidenten. Während dem Essen will er sich mit dem Gastgeber unterhalten, also deutet er auf das Glas des Kenianers und fragt ihn: "Gluck-Gluck gut?". Der Kenianer nickt. Um die Unterhaltung nicht sterben zu lassen, zeigt Kohl anschliessend auf den Teller - und fragt den Gastgeber: "Ham-Ham gut?" Der Kenianer nickt. Nach dem Essen steht der kenianische Präsident auf, und hält eine Rede in reinstem Hochdeutsch. Danach setzt er sich wieder, und fragt Kohl: "Bla-Bla gut?"




Falsches Loch   
Ein Geschäftsmann reisst in einer japanischen Disco eine hübsche Japanerin auf. Später in seinem Hotel sind die beiden schwer zugange, wobei sie immer "hai to, hai to" schreit. Er denkt sich, dass er wirklich ein klasse Kerl ist, wenn er es ihr so dermassen besorgt. Am nächsten Tag spielt er mit seinem japanischen Geschäftspartner Golf und dem Japaner gelingt ein ausgezeichneter Schlag. Um den Japaner zu beeindrucken, versucht der Geschäftsmann sein frisch erworbenes Japanisch an den Mann zu bringen: "Hai to!" Darauf der Japaner: "Was heisst hier falsches Loch?"




Gentleman   
Der Lehrer sprach mit seinen Schülern über Fremdwörter. Als Hausaufgabe gab er ihnen auf, am nächsten Tag zu wissen, was ein Gentleman ist. Der kleine Peter geht am nächsten Morgen wieder zur Schule. Mit schlechtem Gewissen setzt er sich auf einen freien Platz. Er hatte vergessen zu Hause zu fragen was ein Gentleman ist. An der Haltestelle stieg eine Frau mit einem kleinen Kind in den Bus. Sofort stand Peter auf, so wie es ihm seine Mutter gelernt hatte. Da meinte die Frau zu ihm, dass er doch schon ein richtig kleiner Gentleman sei. Mit schon viel leichterem Herz stieg er aus dem Bus. Dann fragte der Lehrer ihn, ob er denn nun wüsste was ein Gentleman sei. Da meinte Peter: "Ein Gentleman ist ein Mann, der eine Frau mit einem Kind sitzen lässt!"




Arabisch   
Am Flughafen am Gate sitzt ein dreijähriges Kind mit der Mutter und stellt einige Fragen. Kind: "Du Mami, kann ich die Menschen in Ägypten verstehen? Wie ist arabisch?" Mutter: "Alleine von der Sprache wirst du eher nichts verstehen. Arabisch ist sehr schwierig und gar nicht mit der deutschen Sprache verwandt. Es klingt meist etwas abgehackt und kehlig." Kind: "Schwieriger als Englisch?" Mutter: "Auf jeden Fall. Aber dort können die Menschen auch Englisch und etwas Deutsch, zur Not behilft man sich mit Gesten." Kind: "Das wird lustig. Ich bin schon so gespannt." Währenddessen telefoniert schräg gegenüber eine Jugendliche: "Ne alle assi. Und ja ne, ich sag ne, er och, komms Party, ich sag hey nich, wa? Party, hey Griffl ab, ne er, vol uff Dröhnung, er hey wat jet? Watn shit, nervt wa? Ne ich mein Murat, wa? Hey nich der." Das Kind hört eindringlich zu und fragt die Mutter: "Mami, spricht das Mädchen arabisch?"




Pollen   
Kommt ein Pole in die Apotheke und fragt den Apotheker: "Wann fliegt das nächste Flugzeug nach Polen?" "Keine Ahnung, das hier ist eine Apotheke und kein Reisebüro." Der Pole verlässt das Geschäft und kommt am nächsten Tag wieder: "Wann fliegt das nächste Flugzeug nach Polen?" "Das habe ich Ihnen gestern schon gesagt, dies ist eine Apotheke und kein Reisebüro, wenn Sie wissen wollen, wann das nächste Flugzeug nach Polen fliegt, dann müssen sie in einem Reisebüro nachfragen!" Der Pole verlässt wieder die Apotheke und erscheint einen weiteren Tag später abermals in der Apotheke: "Wann fliegt das nächste Flugzeug nach Polen?" Hier wird es dem Apotheker nun zu bunt, er schnappt den Polen am Kragen und zieht ihn raus auf die Strasse, zeigt mit dem Finger auf das Schaufenster und sagt: "Sehen sie, da steht Apotheke!" Der Pole zeigt auch auf das Schaufenster und sagt: "Und da steht Pollenfluginformationen."




Spanisch   
Was heisst auf spanisch Frohe Ostern? Buenos Aires




Sprachcomputer   
"Na, hattest du auf deiner Griechenlandtour Schwierigkeiten mit deinem neuen Sprachcomputer?" "Ich nicht, aber die Griechen."




Muttersprache   
Der Lehrer fragt: "Warum nennt man unsere Sprache Muttersprache?" Meldet sich ein Schüler: "Weil der Vater nie zu Wort kommt."




Französisch lernen   
Zwei Blondinen treffen sich: "Ich lerne jetzt Französisch." "Mach das bloss nicht! Ich kenne eine, die wäre bei der mündlichen Prüfung fast erstickt!"




Name des Berges   
Ein Feriengast fragt einen Einheimischen: "Entschuldigen Sie, wie heisst der Berg da vorn?" Der Bayer sieht sich um: "Woichana?" Der Tourist: "Herzlichen Dank."




Finish   
Susi sitzt in London mit ihrer Freundin im Café und isst Kuchen. Der Ober kommt, will abräumen und fragt: "Are you finish?" Antwortet Susi stolz : "No, I'm German!"




Chicken   
Ein Urlauber aus Europa steht gedankenverloren am Tresen eines Schnellrestaurants in New York. Die Bedienung freundlich: "Chicken, Mr?" Daraufhin der Gast: "No, ich esse hier."




Pole in England   
Ein Pole kommt zum ersten Mal nach England. Er kann leider noch kaum Englisch, aber er spricht gleich den ersten Engländer an den er sieht und meint: "I want to polish my English." Meint der Engländer: "Your English is Polish enough."




Verflixtes Englisch   
Auf einem Flug nach Malé (Malediven), fragte die Sitznachbarin beim Ausfüllen des Einreiseformulars: "Sie Fräulein, hier bei MALE und FEMALE, da muss man schon MALE ankreuzen, oder? Wir fliegen ja nach MALE und nicht nach FEMALE!"




Sprechen Sie Deutsch   
Ein Fremder spricht einen Einheimischen an: "Do you speak English?" - "Yes, a little. Und Sie, sprechen Sie Deutsch?" - "Auch ein wenig." - "Also, dann reden wir doch deutsch miteinander. Warum soll denn ich der Dumme sein, der sich blamiert?"




Japanisch   
Ein Mann reist nach Japan. Um nicht unhöflich zu erscheinen, schaut er im Wörterbuch nach, was denn Guten Tag auf japanisch heisst. Als er das Hotel verlässt, will er seine neuen Japanisch-Kenntnisse einmal testen und sagt zum ersten Japaner, den er sieht: "Ken tu mi." Und der Japaner antwortet: "Nee, wie heit tu tenn?"




Sprachen   
Vor dem Hotel in Krakau stand auf einer Tafel zu lesen: "Hier wird Englisch, Französisch, Deutsch und Italienisch gesprochen!" Der Gast versuchte in allen Sprachen, sich zu verständigen. Keine Antwort. Schliesslich fragte er auf jüdisch: "Wer spricht denn hier eigentlich die Sprachen?" Antwortet der Portier: "Nur die Gäste, scheener Herr!"




Nicht jedermann spricht italienisch   
Ein Kunde hatte bei eine Städtereise nach Venedig gebucht. 10 Tage vor Abreise erhielt er seine Reisedokumente per Post. Gleich am nächsten Tag ging er ins Reisebüro und reklamierte, wieso nur ein Frühstück inbegriffen sei. Auf dem Voucher stand «Prima colazione». Seine Frau habe ihn darauf aufmerksam gemacht, «prima» heisse auf deutsch «ein».




Akzent   
Besonders ärgerlich war es für einen Franzosen, der sich auf Deutsch nach «Omburg» erkundigte. Er wollte eigentlich nach Hamburg. Durch seinen französischen Akzent wurde er allerdings missverstanden – und nach Bad Homburg (Hessen) geschickt. Immerhin kein so schlimmer Umweg: Zwischen Hamburg und Bad Homburg liegen nur ca. 470 Kilometer.




Deutsche Sprache - schwere Spragge
Ein Reisebüro bekam von einem Veranstalter aus Kanada einen Brief in englisch, der von einer deutschen Übersetzung begleitet war. Beim genaueren Hinsehen mussten sie über das holperige Deutsch lachen, bis sie im untersten Abschnitt den Grund der Übersetzungskatastrophe sahen: Übersetzt mit Hilfe des Computers.
Amisk Canadian Wilderness Adventure ist eine Gesellschaft, die in Edmonton, Alberta basiert wird und Wildnis-Kanu-Expeditionen in Nördlich Saskatchewan liefert. Diese Reisen stattfinden in kanada's Nördlich Precambrian Schild. Alle Reisen stammen und beenden in Saskatoon.
Ich habe ein genaues Information-Paket-Umreissen der Einzelheiten meiner Kanu-Reisen angeheftet. Es gibt fünf Daten, von dem, zu wählen. Teilnehmer können auf einer spezifischen Reise oder über den fünf Reisen, je nachdem alle gebucht werden, welche Werke bestens für Sie und Ihre Kunden. Jede Reise unterbringt 12 Leute und wird auf ein zuerst-kommen zuerst-gediente Basis gefüllt.
Falls Sie denken dass dieses eine Reise ist, die Sie verkaufen können, werde Ich Sie mit Dias, Photographien und Karten für Beförderung bereitstellen. Falls Sie Zugang zu der Internet haben, ist dieses eine ausgezeichnet und verhältnismässig billiger Weg, Informationen zurück und vorwärts schnell zu senden.
Ich habe dieser Brief und das Informations-Paket über meinen Computer mit Globalink Übersetzungssoftware übersetzt. Ich weiss, dass die Übersetzung slecht ist und Ich dafür um Entschuldigung bitte. Meine Absicht, jedoch, ist zu (mindestens) bereitstellen Sie mit einem Deutschen Zusatz, als eine Höflichkeit, um Sie mit der Englischen Version zu helfen. Bitte zögern nicht, mich zu wenden, sollen Sie haben weitere Fragen oder Erfordern Klärung auf Quittung dieser Information. Ich entgegensehe Gehör von Ihnen.




Urlaub in Bayern
Letztes Jhr im Sommer waren wir in Urlaub in Bayern. Meine grosse Schwester Jessica, meine Eltern und unser Hund Burgsmüller. Ich war auch dabei und ich heisse Torsten und bin sieben Jahre alt. Meine Eltern waren schon öfters in Bayern, aber für mich war es der erste Urlaub im Ausland, weil ich bisher nur in Bibione war. Bayern wäre eigentlich sehr schön, aber man sieht es kaum, weil überall Berge davorstehen und es verdecken.

Sehr cool sind manche Häuser. Sie sind tätowiert, zum Beispiel mit einem Hirsch, einem Berg oder einem Baum. Aber weil die Bayern das Wort "Tatoo" noch nicht kennen, sagen sie "Lüftlmalerei" dazu.

Die Bayern sind lustige Menschen und lachen viel mehr wie die Leute bei uns zu Hause. Sie mögen uns sehr, denn wenn sie uns sehen, lachen sie noch mehr. Viele heissen Sepp, die meisten jedoch "Hä". Das lustige in Bayern ist die Sprache. Manche können deutsch, aber nicht alle. Der Ort, wo wir in einer Pension gewohnt haben, war da, wo Bayern "Oberpfalz" heisst und da ist die Sprache echt krass. Als wir einmal gewandert sind, sind wir an einem Bauernhof vorbeigekommen und davor sass ein alter Mann auf einer Bank, ass ein Stück Torte und trank dazu eine Flasche Bier. Mein Vater sagte zu ihm, dass schönes Wetter ist und der Mann meinte "Loumameirouh"! Das heisst wahrscheinlich "Guten Tag". Ich wollte es gleich ausprobieren, ob ich die Sprach auch kann und sagte zu dem Mann "Loumameirouh". Er blickte aber sehr böse und sagte zu mir "Saubougejblosszou". Da sagten wir lieber nichts mehr und gingen weiter, weil wir ihn nicht reizen wollten. Der Mann stand dann auf, stöhnte und sagte: "Ohboudescheissschouh". Das heisst wahrscheinlich "Tschüss" oder so.

Gut gefallen haben wir in Bayern die Feste. Irgendwo ist immer eines. Da sitzen dann die Bayern und trinken Bier aus gläsernen Eimern, die sie "Mass" nennen. Die Frauen haben kleinere Eimerchen, die heissen "Halbe". Normale Gläser gibt es nur für Kinder oder ganz alte Frauen. Wir sind auf einem Fest gewesen, und es war sehr schön. Ich habe Pommes mit Ketschup gegessen, meine Schwester Jessica nichts wegen der Kalorien und meine Mutter ein halbes Hähnchen namens "Hendl". Der Papa hat weisse Spiralen gegessen, die "Radi" hiessen und dazu einen Eimer Bier. Er sagte, das Radi rumort ganz doll in seinem Bauch und als er rülpste, fiel meine Mutter beinahe das Hähnchen hinunter.

Wenn die Bayern einige Eimer Bier getrunken haben, schlafen sie ein oder sie reden in einer Geheimsprache, die man nicht versteht. Es sind nur sehr kurze Wörter und mit dessen reizen sie sich gegenseitig, bis sie raufen. Auf dem Fest, bei dem wir waren, konnte man dies sehr schön beobachten. An unserem Nachbartisch im Bierzelt sassen einige Bayern mit ihren Eimern. Zuerst lachten sie und guckten zu uns herüber. Einer von ihnen konnte sogar italienisch, den er sagte zu meiner grossen Schwester immer "Dipackiano". Sie verstand ihn aber nicht, weil sie nicht italienisch spricht. Plötzlich kam ein anderer Bayer am Nachbartisch vorbei und schon spielten sie das lustige Spiel: "Erst reden, dann raufen". Einer von denen, die am Tisch sassen, sagte zu dem, der vorbeiging: "Hä!" Darauf sagte der Vorbeigehende: "Wos hä?", worauf der andere ziemlich böse meinte: "Hä, gell hä!" Das hätte er vermutlich nicht sagen sollen, denn der Vorbeigehende sagte nur mehr: "Pass bloss aaf, hä“ - und schon rauften sie. Obwohl es ziemlich lustig war, gingen wir, denn meine Mutter mag keine Gewalt.

Etwas anderes ist mir auch noch aufgefallen in Bayern. Bayern reden nicht so gerne wie wir. Manche sind beinahe stumm. Dies kann man am besten im Wirtshaus sehen. Eines Abends ging mein Vater mit mir ins Dorfwirtshaus und wir bestellten Bratwürste mit Kraut, die sehr lecker schmeckten. Es waren ausser uns nur zwei Einheimische da. Diese sassen am Stammtisch, tranken Bier und schwiegen. Mein Vater sagte freundlich zu ihnen: "Die Bratwürste schmecken hervorragend, meine Herren." Sie aber schwiegen weiter. Sie sagten zu meinem Vater nichts, zu mir nichts und zu sich auch nichts. Wenn sie nicht ab und zu vom Bier getrunken hätten, hätte man meinen können, sie seien tot.
Plötzlich, nach ungefähr einer Stunde, tat sich etwas. Einer von den beiden seufzte "jamei", und wir dachten jetzt beginnt ein Gespräch. Doch der andere sagte nur "owa ehrlich", und das war es dann.
Mein Vater machte noch einen Versuch und rief hinüber: "Es gefällt uns sehr gut hier bei Ihnen in Bayern! Wir waren auch schon auf dem Feuerwehrfest! Da gab es eine zünftige Rauferei! Haha! Waren Sie auch schon auf dem Fest, meine Herren?" Da sagte ein Bayer zum anderen: "Eam schau o." Dann war es wieder ruhig. Dies war meinem Vater dann doch unheimlich und wir zahlten und verliessen den stillen Ort. Beim Hinausgehen sagte Papa noch zu den Männern: "Gute Nacht, die Herren. Ich wünsche noch einen schönen Abend." Sie wünschten uns nichts.

Aber die Bayern sind nicht immer so mürrisch. Zum Beispiel sind sie richtig lustig, wenn sie sich gegenseitig beleidigen. Das gefällt ihnen scheinbar sehr. Als mein Vater und ich einmal in unserem Urlaubsort in der Dorfmetzgerei einkauften, kam ein Bayer herein und sagte zum Metzger: "Servus Hans, du oider Hunzkrippl!" Da lachte der Metzger und sagte: "Habe d'Ehre Sepp, du Berner, du greislicher!" Sepp, der Berner, freute sich sehr über die nette Begrüssung.
Als noch ein weiterer Bayer hereinkam, wurde die Stimmung immer besser. Er begrüsste die anderen beiden mit einem herzlichen "Ja, do schau her, da Sepp und da Hans! Griass Eich, ehs Schlawiner, es elendigen!" Auch Hans, der Hunzkrippl und Sepp, der Berner, begrüssten den Neuankömmling und riefen: "Ja griassde Franz, oider Suffbeidl, stingerter!" Franz Suffbeutel war total begeistert und lachte über das ganze Gesicht. Dann sagte Sepp, der Berner, zu Hans, dem Metzger bzw. Hunzkrippl: "Hä Hans, gib ma amol drei Boor vo deine greislichen Pflälzer, du Leitbscheisser, du windiger!" Metzger Hans meinte dazu: "Für dein Saumogn taugns allawei!
No, du gschwollkopferter Bauernfünfer, du staubiger Bulldogmisshandler, du grausamer!" Es gibt scheinbar nichts schöneres für einen Bayern, als beleidigt zu werden, denn sowohl Hans, der Leutebescheisser als auch Sepp, der Berner und Bauernfünfer und Franz Suffbeutel waren in einer Super-Stimmung und lachten herzhaft.
Mein Vater meinte zu mir: "Pass auf Jochen, jetzt mache ich auch mit bei dem Spass!" Dann sagte er zum Metzger: "Geben Sie mir bitte hundert Gramm von ihrer verfaulten Salami, sie Vollidiot!" Plötzlich lachte keiner mehr und alle sahen meinen Vater an, sogar die alte Frau, die im Laden war. Der Metzger sagte mit finsterem Gesicht: "Schau bloss dass du weidakimmst, du Preissnschädl, du gfotzerter!" Das habe ich zwar nicht genau verstanden, aber es hörte sich nicht gut an und wir verliessen ohne Wurst die Metzgerei. Wahrscheinlich ist "Vollidiot" eine Beleidigung die die Bayern nicht kennen und deshalb freuen sie sich nicht darüber.

Sonst war es in Bayern sehr schön, besonders die Pommes und das Eis. Ich habe mich sehr gefreut, denn ich durfte abends immer mit vier Jungs aus dem Dorf Fussball spielen. Die bayerischen Jungs sind echt nett, sie liessen mich sogar den Ball holen, wenn er in Nachbarsgarten geflogen war und sagten, das ist eine grosse Ehre für mich. Als ich den Ball wieder herausgeholt hatte, sagten sie, dass es nicht nur eine grosse Ehre, sondern auch ein grosses Glück für mich war, weil heute scheinbar der Kampfhund nicht zu Hause ist. Das ist doch voll lustig, oder? Ich habe mir extra die Namen der Jungs notiert, damit ich ihnen nach dem Urlaub schreiben kann. Sie heissen Ülcgür, Ferdl, Erdal-Alois und Kilian. So, das war's. Ich freue mich schon auf den nächsten Urlaub in Bayern, weil Bayern ist voll cool. Vorher kaufe ich mir noch ein Wörterbuch.



















































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