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Reisebeschwerden


Zumindest ist der Anteil der lächerlichen Beschwerden bei den Deutschen überproportional hoch. Allein beim grössten europäischen Veranstalter TUI gehen jährlich 63'000 Reklamationen aus Deutschland ein. In Sachen abwegiger Reklamationen kommen andere Nationen kaum mit. Holländer, Engländer und Österreicher versuchen es mehr mit Charme. Die Deutschen dagegen drohen gern mit dem Anwalt. Es gibt dieses Klischee: Ein Deutscher geht durchs Hotel und schaut, weshalb er klagen könnte. Und da ist auch etwas dran. Manches Beschwerdeschreiben lässt selbst routinierte Sachbearbeiter in Reiseunternehmen schmunzeln.

Hier ein paar der verrücktesten Reisebeschwerden, die sich wirklich zugetragen haben, mit teilweise Gerichtsurteilen.


Urlaubsbeschwerden der:
Deutschen       Briten       Polen


In manchen Fällen sind die Hotelmöbel zu alt oder die Zimmerpflanze habe zu wenig Blätter, mal sei das Personal zu unfreundlich, die Küche nicht landestypisch genug oder das Restaurant bietet kein deutsches Schnitzel an.



Bettlaken   
Ein Hotelgast beschwerte sich, dass die Bettlaken zu weiss waren.



Doppelzimmer - Einzelzimmer   
"Ich habe ein Doppelzimmer gebucht, aber nur ein Zimmer bekommen."



Glückshotel   
"Wir hatten Glückshotel gebucht, mussten aber im Hotel Imperial wohnen."



Steak   
Ein Gast beschwerte sich, dass es kein Steak auf der vegetarischen Speisekarte gab.



Aussehen   
Ein Gast beschwerte sich im Hotelrestaurant, dass der Kellner zu gut ausgeschaut hat.



Honeymoon-Suite   
Die Mutter des Bräutigams, beschwerte sich im Hotel, dass sie nicht die Honeymoon-Suite bekommen hatte.



Stehpinkler   
Alle meine Versuche, die Klobrille aufzurichten und zu fixieren, sind gescheitert. So wollte ein empörter Stehpinkler Schadensersatz von einer Airline erstreiten. Die Klage wurde abgewiesen.



Nackt   
Zwei Urlauber klagten, weil sie in ihrem Hotelgelände auf Kuba ständig Gäste sehen mussten, die sich nackt auf dem Gelände bewegten. Und sie bekamen Recht und 20 Prozent ihres Reisepreises zurück.



Eifersucht   
Eine Urlauberin bemühte die Richter, weil ein Animateur sich nicht wie im Vorjahr mit ihr vergnügte, sondern eine Affäre mit einer anderen Touristin einging. Die enttäuschte Frau forderte den Reisepreis zurück, ohne Erfolg.



Feinkörnig Sand   
Ein Mallorca-Urlauber beschwerte sich, der Sand sei so feinkörnig gewesen, dass er in alle Kleidungsstücke rieselte. Sogar in der Badehose hätten sich die Körnchen eingenistet. Für das erlittene Leid möge der Reiseveranstalter doch einen Wochenendtrip in die Berge springen lassen, dort sei er vor Flugsand geschützt.



Abholung im Reisebus   
Enttäuscht war eine Dubai-Reisende, die ein Abendessen im Luxushotel Burj al Arab buchte. Doch geniessen konnte sie das üppige Mahl kaum, da sie sich die ganze Zeit über die nicht standesgemässe Abholung im Reisebus beschwerte. Entsprechend der exklusiven Umgebung erwartete sie einen Limousinen-Service. Durch den angeblich über Stunden anhaltenden Ärger sei ihr so viel Urlaubs- und Gaumenfreude entgangen, dass sie nach ihrer Rückkehr eine Entschädigung verlangte.



Unharmonischen Intimverkehr   
Ein Mann forderte nach einem Urlaub auf Menorca von seinem Reiseveranstalter 1500 Euro wegen unharmonischen Intimverkehrs als Reisemangel. Das Hotelzimmer habe statt eines Doppelbetts zwei aneinandergeschobene Einzelbetten gehabt. Ein friedliches und harmonisches Einschlaf- und Beischlaferlebnis sei wa¨hrend der gesamten 14-ta¨gigen Urlaubszeit nicht zustande gekommen, so der Mann. Und: Die Einzelbetten seien bei jeder kleinsten Bewegung mittig auseinandergegangen. Die Klage wurde abgewiesen.



Gepäcktransport   
Nicht nur Gepäckbänder am Flughafen können für Koffer ein Gefahrenpotenzial darstellen. Auch im Flugzeug selbst kann einiges schiefgehen. Diese leidvolle Erfahrung musste eine Urlauberin machen, an deren Koffer der Reissverschluss in 10'000 Metern Höhe seinen Dienst versagte. So gingen viele Kleidungsstücke im Bauch des Flugzeugs verloren und die Frau musste nach eigener Aussage den Urlaub ohne ihr Lieblings-T-Shirt verbringen. Aufgrund der daraus resultierenden getrübten Urlaubsfreunde forderte sie nach ihrer Rückkehr zusätzlich zur Entschädigung für das verloren gegangene Gepäck ein Schmerzensgeld.



Autos auf den Malediven   
Malediven-Reisende beschwert sich, dass sie kein Auto mieten konnten. Dumm nur, dass besagte Insel nunmal autofrei ist.



Fernsehprogramm   
Ein Gast beschwerte sich über das ziemliche niveaulose Fernsehprogramm im Hotel, er musste den Fernseher ausschalten.



Dicke Suppe   
Ein Gast in einem Novotel in Australien beschwerte sich, seine Suppe sei so dickflüssig gewesen, dass er sie lautstark schlürfen musste.



Sitzgrösse   
Eine Bahnkundin beschwerte sich über die Sitze im Zug, die nicht ihre Grösse (1.51m) entsprechen und sie daher anschliessend einen Bluterguss in der rechten Kniekehle bekam.



Geht's noch   
Eine amerikanische Touristin besichtigt das antike Amphitheater von Ephesus in der Türkei und kommentiert: "Wäre das in Amerika gebaut worden, gäbe es mindestens einen Fahrstuhl."



Bitte nicht stören   
Eine Hotelbesucherin wollte die Polizei rufen, da sie dachte, die Hotelangestellten hätten sie eingesperrt. Sie missverstand jedoch nur das "Bitte nicht stören"-Schild, das innen an der Tür hing.



Geschmacksverirrung   
Ein kanadischer Gast beschwerte sich in einem Hotel in Brighton (England), dass er zum Steak kein Steakmesser bekommen hatte. Das Personal wies ihn höflich daraufhin, dass er eine Entenbrust esse.



Bäume schneiden   
Ein Kunde fand die Zugsfahrt im schweizerischen Glacier Express ganz schön, wenn nur die Bäume an der Bahnlinie ein bisschen geschnitten werden könnten, da diese einem die ganze Aussicht nehmen.



Bett zu bequem   
Einem Urlauber waren die Betten im Hotelzimmer zu bequem. Er verschlief an fünf von sieben Tagen, obwohl er im Urlaub lieber früher aufstehe. Bei den komfortablen Betten sei ihm dies nicht möglich gewesen.



Wo ist das Meer   
In einem Hotel in Kenilworth, Warwickshire (eine Grafschaft in Mittelengland), beklagte sich ein Gast ganz bitter am Empfang darüber, dass er nicht das angefragte Zimmer mit Meerblick bekam. Wohl besser vorher mal im Atlas nachgucken!



Türkei zu englisch   
Ein Urlauberpaar freute sich auf die Ferien in einem Resort im türkischen Marmaris. Dort angekommen, hätte es aber nur so «gewimmelt von Engländern», monierte das Paar. Die erwartete exotische Ferienstimmung sei so gar nie aufgekommen.



Sonnenanbeter   
Eine norwegische Zeitung berichtete über ein Paar aus Amerika, das nach Nordnorwegen reiste, um die Mitternachtssonne zu sehen. Dort angekommen, beschwerten sie sich allerdings und forderten ihr Geld zurück: Es sei die gleiche Sonne wie in Amerika.



Handtuch kaputt   
Ein Pärchen kam nach der Reise ins Reisebüro, mit einem kaputten Hotelhandtuch, dass sie mit nach Hause nahmen, um dies als «Beweis» zu zeigen. Auf dem Hotelhandtuch war aber kein Logo zu sehen. Grundsätzlich gelte: «Mängel vor Ort ansprechen.»



Gebiss verloren   
Ein Rentner wollte von seiner Gepäckversicherung Kohle sehen. Er hatte sich auf einer Kreuzfahrt übergeben müssen und dabei sein Gebiss über die Rehling gespuckt. Da dieses seiner Meinung nach zum Reisegepäck gehörte, machte er den Schaden geltend.



Berge   
In einem bayerischen Tal beschwerten sich Gäste über die Berge: Diese würden das Tal so unglaublich verengen, dass man kaum noch Luft bekäme. Am Meer wäre das viel besser gelöst. Ob der Hotelbesitzer diesbezüglich wohl zukünftig Abhilfe schaffen wird?



Neid, die Dritte   
Von seiner luxuriösen Safari-Lodge in Afrika aus hatte ein Gast einen sichtlich erregten Elefantenbullen erspäht. Im Nachhinein jammerte der Urlauber über entgangene Flitterwochen-Freuden: Der Anblick der "zügellosen Bestie" hätte ihm das Gefühl gegeben, unzureichend ausgestattet zu sein.



Stufen   
Stufen können tückisch sein, vor allem, wenn man nicht mit ihnen rechnet. Das stellte auch eine Urlauberin schmerzhaft fest, die den Höhenunterschied von fünf Zentimetern zwischen Hotelflur und Gästezimmer übersah und stürzte. Ein Reisemangel, tobte die Frau: Die Stufe sei nicht ausreichend markiert worden.



Kurtaxe   
In einem an der Ostsee gelegenen Hotel gab es Ärger, als dem Gast die Rechnung überreicht wurde. Nach sorgfältiger Prüfung aller Posten wollte dieser partout nicht einsehen, warum er Kurtaxe bezahlen soll. Schliesslich sei er ja gar nicht mit einer Kurtaxe gefahren. Das Taxe nicht gleich Taxi ist, wurde ihm dann in Ruhe erklärt.



Animateur war schon verheiratet   
Eine französische Urlauberin bandelte im Türkeiurlaub mit einem Animateur an. Aus der nach drei Nächten schon geplanten Hochzeit wurde nichts. Der Grund, so beschwerte sich die Dame später: Der Animateur sei schon verheiratet gewesen und hatte sogar Kinder. "Um andere Europäerinnen vor diesem Herzensbrecher zu schützen", wandte sich die Urlauberin mit einem ausführlichen Brief an die Hotelleitung und bat darum, doch zukünftig vorsichtiger mit der Auswahl des Hotelpersonals zu sein.



Kein Schlaf durch schlechtes Wetter   
Eine Hotelmanagerin in Bayern wurde von ihren Kollegen an die Rezeption gerufen, um sich eine Beschwerde anzuhören. Dort angekommen kam der Gast ohne Umschweife zu Sache: "Ich zahle die Rechnung nicht." Auf Nachfrage bestätigte er, dass er sehr wohl ein Zimmer gebucht und die Nacht auch darin verbracht habe. Da es jedoch die ganze Nacht geregnet hätte, habe er kein Auge zubekommen. Denn bei Regen, so der Gast im mittleren Alter, fürchtet er sich immer so, dass er nicht schlafen könne. Seine Argumentation: Kein Schlaf - keine Bezahlung.



Camping   
Es gibt ab und zu Camper die reklamieren, weil sie kein eigenes WC haben oder zur Abwaschstelle ein paar Meter laufen müssen. Regelmässig sorgen Gäste mit unpassender Kleidung, Reisen mit dem Cabrio und weissen Hosen an und nerven sich, wenn diese schmutzig werden. Viele von diesen sind gekleidet, als wären sie im Hotel; die Männer in schicken Hosen und Polo-Shirt, die Frauen in High Heels. Ein echter Camper trägt Badehose und T-Shirt. Es empfiehlt sich für solche, das sogenannte Glamping, das glamourouse Camping auf einem Fünf-Sterne-Campingplatz, wie zum Beispiel Camping Jungfrau (Schweiz) oder Manor-Farm in Interlaken (Schweiz). Diese bieten etwa Familienbadezimmer und gehobene Restaurants.



Zu wenig Platz   
Im Flugzeug zu wenig Platz für die Beine? Für alle weiblichen Economy-Passagiere mit diesem Problem gibt es einen kleinen Trost, es könnte nämlich noch ungemütlicher sein: zu wenig Platz für die Brüste. Ja, das soll vorkommen, wenn man den Klagen einer Russin mit Künstlernamen und einem über Jahre stabilen Alter von knackigen 29 Glauben schenken darf. Die Dame mit Leidensbereitschaft für die "Schönheit" (Rippen raus für Wespentaille, Silikon rein für üppiges Dekollete), will die Swiss auf Schadenersatz verklagen, weil sie während Turbulenzen auf einem Moskau-Flug gegen den Vordersitz geprallt sei, wobei ihre Brust Schaden genommen habe. Klagegrund: Der Platz zwischen den Sitzen sei zu eng für ihre grossen Brüste.



Flugumfrage   
Das britische Flugvergleichsportal hat bei seinen Lesern nachgefragt, was sie beim Fliegen am meisten stört: Beinahe zwei Drittel der 1666 Teilnehmer gaben an, dass ihr grösster Albtraum an Bord lärmende Kinder seien. 53 Prozent von ihnen gehen sogar so weit, dass sie sich explizit Flüge wünschen, die ohne Kinder an Bord angeboten werden. Mehr als die Hälfte der Befragten ärgern sich über Airlines, die keine Sitzreservierung anbieten. Rund 40 Prozent hätte gern, dass die Möglichkeit, Sitze nach hinten zu stellen, komplett abgeschafft wird, wohl wegen der dann noch mehr eingeschränkten Beinfreiheit, die ebenfalls für viele ein Ärgernis darstellt. Und schliesslich können etliche das oftmals schlechte Essen an Bord nicht ausstehen.



Plumpsklo   
Urlauber mieteten in Südschweden ein Ferienhaus in freier Natur, das gemäss Katalog über Dusche, Waschmaschine und Toilette verfügte. Vor Ort entpuppte sich die Toilette als Plumpsklo, worauf die Mieter Schadenersatz verlangten. Das Gericht wies die Klage ab: Der Abort sei im Katalog «nicht als WC, also mit Wasserspülung ausgestattet, beschrieben». Das benutzte Wort «Toilette» stelle nur «einen Oberbegriff» dar, worunter auch ein Plumpsklo fallen könne - gerade wenn ein Haus fernab der Zivilisation liege. Auch dass die Unterkunft ansonsten sehr komfortabel mit Waschmaschine und Geschirrspüler eingerichtet sei, lege das Vorhandensein einer Wasserspülung nicht zwingend nahe. Als «Toilette» könne auch eine Toilette einfachster Art mit Chemikalienzusatz bezeichnet werden.



Wütende Passagiere - Sitzprotest   
Mehr als 100 Passagiere von Ryanair sind nach der Landung der Maschine einfach auf ihren Plätzen geblieben - vier Stunden lang. Dann erst gelang es Polizei und Feuerwehr, die frustrierten Urlauber zum Verlassen des Flugzeugs zu überreden. Wie kam es zu dem Protest? Der Flieger startete um 19.15 Uhr Ortszeit mit dreistündiger Verspätung in Fes/Marokko. Ziel: Ein kleiner Flughafen bei Paris. Doch aufgrund der Verspätung hatte dieser bei Ankunft bereits geschlossen. Somit wurde die Maschine umgeleitet, nach Lüttich in Belgien. Ganz zum Ärger der Passagiere. Das nahmen die Passagiere nicht einfach so auf sich, denn ohne sie zu warnen, ist das Flugzeug nicht in Beauvais, sondern in Lüttich gelandet. Dann gab es einen Sitzprotest. Die Crew liess die meuternde Menge im dunklen Passagierraum ohne Getränke und mit verschlossenen Toiletten zurück. Doch auch davon liessen sich die Passagiere nicht abhalten. Sie blieben sitzen und auch Familien mit kleinen Kindern, beteiligten sich am Protest. Polizei und Feuerwehr redeten den Besatzern gut zu. Die Verhandlungen waren so schwierig, dass die Polizei und Feuerwehr nicht sicher waren, ob die Passagiere rauskommen würden. Schliesslich stiegen die Leute doch aus, warteten im Flughafengelände auf einen Bus. Dieser brachte sie dann nach Beauvais im Norden von Paris - mit reichlich Verspätung.



Hoteldirektor wirft Gäste raus   
Da waren welche buchstäblich aus dem Häuschen: In England hat ein Hoteldirektor zwei Gäste vor die Tür gesetzt. Er warf ihnen vor, sein Haus bei einem Online-Portal schlecht bewertet zu haben. Passiert ist das Ganze in einem Hotel im Küstenstädtchen Blackpool, wo sich ein Pärchen einen Kurzurlaub gönnte. Es wurde ihnen schon am ersten Abend mitgeteilt, dass sie ihr Zimmer momentan nicht betreten könnten - es würde gerade Teppich verlegt werden. Das Paar beschwerte sich nicht, sondern fragte lediglich nach einem zusätzlichen Handtuch. Am nächsten Tag hämmerte der Hotelier an die Zimmertür der beiden und hat ihnen das Zimmer gekündigt. Seine Begründung für den Rausschmiss: Der Gast habe das Hotel bei der Reise-Community Trip Advisor schlecht bewertet. Nicht genug damit: Er liess auch noch die Polizei kommen, die dem fassungslosen Pärchen nur noch nahe legen konnte, das Geld für die bereits gezahlten weiteren Nächte einzuklagen. Denn eine Auszahlung des Betrags wurde ihnen natürlich auch verweigert. Es ist ja nicht so, dass das Hotel grundsätzlich schlechte Kritiken bekäme. Doch mit gerade einmal 59 Prozent an positiven Bewertungen bei Trip Advisor, liegt die Unterkunft in der Gunst der Gäste nicht besonders weit oben. Womöglich lagen deshalb die Nerven beim Herrn Direktor blank. Unklar ist nach wie vor, ob das Pärchen tatsächlich eine negative Bewertung für das Hotel abgegeben hat. Ist aber auch völlig unerheblich, immerhin ist es sein gutes Recht, das Haus über ein Online-Portal zu kritisieren.




























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            Grossbritannien  Urlaubsbeschwerden der Briten


Känuru   
"Warum sind um Sydney keine Kängurus rumgehüpft? Ich war zutiefst enttäuscht."



Hotelbuchungen   
Gleich mehrere britische Konsulate wurden gebeten, Hotelbuchungen vorzunehmen.



Siesta   
"Es ist faul von den lokalen Supermarkt-Besitzern, nachmittags zu schliessen. Ich wollte oft während der Siesta einkaufen gehen."



Fussballspiel   
Eine wiederkehrende Frage in britischen Konsulaten in der ganzen Welt ist die nach dem besten Ort, um ein Fussballspiel zu schauen.



Gelber Sand   
"Wir haben gemerkt, dass der Sand nicht wie der Sand aus der Broschüre aussah. Ihre Broschüre zeigt gelben Sand, aber er war weiss."



Überprüfung   
In Stockholm (Schweden) fragte ein Mann im Konsulat nach, ob man nicht die Zeugnisse einer Dame überprüfen könnte, die er online kennengelernt habe.



Wette   
In Montreal (Kanada) fragte ein Mann im Konsulat nach Informationen über die Farbe des britischen Passes, es ging um die Einlösung einer Wette um etwa 1200 Euro.



Reisepass   
Überrascht waren zwei Britinnen, die nach Dubai fliegen wollten, als man sie am Flughafen nach dem Reisepass fragte. Das hatte ihnen niemand gesagt – daher dachten sie, sie bräuchten keinen.



Geräusche   
Ein Ehepaar forderte nach einer Kreuzfahrt 40 Prozent des Reisepreises zurück. Grund: viel Gischt, Motorengeräusche, Dieselgeruch all das eben, was ein Schiff ausmacht. Die Klage wurde abgewiesen.



Langschläfer   
Ein Urlauber erklärte, dass er im Urlaub gerne früh aufsteht, um etwas vom Tag zu haben. Die Hotelbetten in Portugal waren jedoch so bequem, dass er an fünf von sieben Tagen länger schlief als geplant.



Neid   
Ein Urlauber, der die einmalige Gelegenheit hatte, in Afrika hautnah Elefanten zu beobachten, war schockiert. Seine ernst gemeinte Beschwerde: Seit er den Penis eines Elefanten gesehen habe, fühle er sich irgendwie unzureichend.



Qualitätskontrolle   
Eine Britin wand sich mit einem ganz anderen Problem an das Konsularpersonal in Peking (China): Sie hatte ein Paar Fussballschuhe gekauft, die in China hergestellt worden waren und mit deren Qualität sie nicht einverstanden war.



Gewichtszunahme   
Normalerweise beschweren sich Urlauber über schlechtes Essen. Ein Brite allerdings beschwerte sich, weil das Essen im All-Inklusive-Hotel an der Costa del Sol zu gut war – er nahm an den Büffets mehr als zwei Kilo zu und bereut deshalb den Urlaub.



Rezeption nicht besetzt   
Eine junger Frau reiste nach Ayia Napa (Zypern), um Party zu machen. Dabei fühlte sie sich jedoch von der rund um die Uhr besetzten Rezeption verurteilt, wenn sie spät in der Nacht zurück ins Hotel kam. Eine Rezeption, die nachts nicht besetzt ist, wäre ihr lieber gewesen.



Familienplanung   
In Tel Aviv (Israel) fragte eine Britin im Konsulat nach, ob man ihren Mann nicht dazu bringen könnte, Sport zu treiben und sich gesund zu ernähren, damit sie Nachwuchs bekommen können. Ob das Paar nach dem Israel-Besuch Eltern wurde, ist allerdings leider unbekannt.



Zu viele Bikini-Mädchen   
Ein Mann fand Mallorca ganz okay. Doch die vielen Bikini-Mädels am Strand, von denen einige sogar oben ohne waren, sorgten für jede Menge Stress: Seine Frau erwischte ihn nämlich mehrfach, wie er ihnen nachschaute – das Paar stritt sich mindestens zwei Tage deshalb.



Stein beworfen   
Ein Mann in Kambodscha musste im Krankenhaus behandelt werden, nachdem ein Affe ihn mit einem Stein beworfen hatte. Der Brite erhoffte sich vom Konsulat Hilfe bei der Schadensersatzforderung und wollte eine Versicherung, dass so etwas nicht wieder passieren würde.



Schulbildung   
Eine gute Schulbildung ist teuer. Deshalb wurden die Mitarbeiter des Konsulats in Kuala Lumpur (Malaysia) auch gefragt, ob das britische Aussenministerium nicht etwas zuschiessen könnte, damit die Kinder des Fragestellers auf eine internationale Schule geschickt werden können.



Sand zu heiss   
Eine britische Ehefrau und Mutter beschwerte sich sogar über den heissen Sand auf Lanzarote: Ihre Kinder konnten nicht über den Strand zum Meer laufen, um schwimmen zu gehen. Besonders schlimm sei es dabei für die Kinder gewesen, andere Kinder im Wasser planschen zu sehen.



Schnäppchenjäger   
Ein Urlauber ärgert sich über ein verhindertes Schnäppchen: Er kaufte bei einem fliegenden Händler am Strand von Teneriffa eine Prada-Sonnenbrille und handelt den Preis von 10 Euro runter auf 4,50 Euro. Jetzt ist er sauer, weil er erfuhr, dass es nur ein Imitat ist. "Keiner hat mich davor gewarnt, und ich kann sie jetzt nicht tragen!", klagt er.



Tattoo   
In Rom (Italien) bat ein Mann die Mitarbeiter des Konsulats darum, ihm ein Tattoo zu übersetzen, das er sich stechen lassen wollte. Es macht sicherlich Sinn, erst mal nachzufragen, bevor man sich zum Beispiel versehentlich ein Rezept für Pizzateig auf den Rücken stechen lässt. Allerdings ist das Konsulat dafür der falsche Ansprechpartner.



Wenig Schlaf   
Eine Dame hatte sich nach ihrer Rückkehr von einer Mittelmeer-Kreuzfahrt über zu wenig Schlaf beklagt. Der Grund dafür: Das Meer war einfach zu laut. Ihr Vorschlag: die Kabinen besser gegen die Geräusche des Meeres zu isolieren.



Kein Promi gesehen   
Eine Frau hat eine Fahrt mit einem Schiff von Celebrity Cruises unternommen. Anschliessend forderte sie das Reisebüro volle Rückerstattung. Warum? Sie hätte auf dem Celebrity-Schiff (übersetzt: Berühmtheit) keinen einzigen Promi gesehen und wäre durch diese irreführende Werbung arglistig getäuscht worden.



Gleiche Fahrt unternommen   
Eine junge Frau hatte folgende Beschwerde nach einer Hawaii-Kreuzfahrt: Sie hätte gehört, dass Gary Barlow schon einmal die gleiche Fahrt unternommen hätte, konnte ihn allerdings nicht auf ihrem Schiff entdecken. Nun verlangte sie eine Erklärung, warum sich der Sänger nicht auch dieses Mal an Bord befunden hätte.



Hoffnungslos fensterlos   
Eine Frau hatte bei ihrem Reisebüro ihrem Ärger ordentlich Luft gemacht. Punkt eins: Da hatte ihre Innenkabine doch tatsächlich kein Fenster zum Meer! Punkt zwei: An Bord befand sich niemand, der ihr nachträglich ein Fenster zur See installieren wollte, damit sie wenigstens verspätet noch den Blick hätte geniessen können.



Lunchpaket   
Ein älteres Ehepaar, das von einer Kreuzfahrt rund um Frankreich und Spanien zurückgekehrt war, bat um eine Erstattung, weil die Mannschaft an Bord sie für die täglichen Landgänge nicht mit Lunchpaketen ausgestattet hatte. Natürlich gab es diese Option überhaupt nicht. Die Eheleute fanden dennoch, sie hätten Anspruch darauf.



Nicht so warm   
Nach einer Kreuzfahrt rund um Alaska beschwerte sich ein Mann über das Wetter, das dort geherrscht hätte. Es war nämlich bei weitem nicht so warm, wie er erwartet hatte. So konnte er nicht jeden Tag im Pool schwimmen und sich auch keine beeindruckende Bräune zulegen. Schlimmer noch: Er musste wärmere Kleidung kaufen. Ein klarer Fall von Entschädigung, fand der Herr.



Trinkgeld Rückerstattung   
Ein Ehepaar aus Yorkshire beklagte sich über die Freundlichkeit des Personals an Bord der Kreuzfahrt, die sie gerade hinter sich gebracht hatten. Der Service war hervorragend und genau deswegen mussten die armen Leute deutlich mehr Trinkgeld geben als sie eingeplant hatten. Na, wenn das kein Grund ist, Kosten erstattet zu bekommen. Dass das Personal aber auch nicht ein bisschen ruppiger sein kann!



Ausweis nicht mitgenommen   
Eine Frau wollte sich auf eine Kreuzfahrt in internationale Gewässer begeben – wollte, denn sie hatte ihren Pass nicht dabei. Daraufhin beschwerte sie sich bei ihrem Reisebüro, ihr hätte niemand mitgeteilt, dass sie einen Ausweis brauche. Jetzt müsse sie ihren ganzen Urlaub neu planen. Ausserdem sei die Reederei Schuld, weil sie ihr vor der Reise keine SMS mit der Erinnerung geschickt hätte, ihren Pass mitzunehmen.



Ablegezeit   
Ein Paar beschwerte sich, dass ihr Kapitän während einer Mittelmeer-Kreuzfahrt unverschämt gewesen. Denn vor einem Landgang hatte es eine Notiz für den Kapitän hinterlassen, sie würden zwei Stunden später als zur offiziellen Ablegezeit an Bord zurückkehren, sie hätten in der Stadt einfach zu viel zu tun. Überraschenderweise legte das Schiff ab, ohne auf die beiden zu warten. Das Paar konnte erst einen Tag später an einem anderen Hafen wieder zusteigen und wollte daraufhin Entschädigung für die angefallenen Reisekosten.



Frisch verheiratet   
Ein frisch verheiratetes Paar hatte für die Flitterwochen eine zweiwöchige Karibik-Kreuzfahrt gebucht. Anschliessend beschwerte sich der Ehemann über den Mangel an Extras. Die hätten ihnen bei dem Status als Neuvermählte allerdings zugestanden. Offenbar erwartete er, dass die Kabine weiss ausgestattet und jeden Morgen frische Rosenblätter gestreut würden, ausserdem täglich Champagner und Erdbeeren vom privaten Butler kredenzt würden. Immerhin: Der Herr gab zu, dass das weder abgesprochen war noch er irgendetwas gesagt hätte. Aber er hätte von den Mitarbeitern erwartet, dass sie wissen, was in einer solchen Situation zu tun sei – unentgeltlich, selbstverständlich.



Sandig   
Der Strand war einfach zu sandig!



Schlange stehen   
"Wir mussten draussen in der Schlange stehen, und das ohne Klimaanlage!"



Strand Farbe   
"Der Strand sah ganz anders aus als im Katalog. Er war weiss. Im Katalog war er gelb."



Moskitos   
"Ich wurde von Moskitos gestochen. Niemand hat mir gesagt, dass die auch stechen können."



Fische im Meer   
"Keiner hat uns gesagt, dass im Meer Fische sein würden. Unsere Kinder haben sich erschreckt."



Spätzünder   
"Ich war schockiert bei der Ankunft, dass meine spanischen Peseten nicht mehr akzeptiert werden."



Hellseher   
"Es ist Ihre Pflicht als Reiseveranstalter, uns vor der Reise auf laute und renitente Gäste hinzuweisen."



Friseurlehrlinge   
Im Prospekt heisst es: "Kein Friseur in der Hotelanlage. Wir sind Friseurlehrlinge - dürfen wir trotzdem bei Ihnen buchen?"



Gejammer   
Gäste, deren Hotel in Ägypten in der Nähe einer Moschee lag, beklagten sich danach über das laute Jammern mehrmals täglich.



Spanisch   
Da waren zu viele spanische Menschen. Der Rezeptionist sprach Spanisch, das Essen war spanisch. Da waren zu viele Ausländer.



Gefälscht   
"Wir haben von einem Strassenhändler für 5 Euro Ray-Ban-Sonnenbrillen gekauft, nur um herauszufinden, dass sie gefälscht sind."



Echt blond   
"In der Broschüre stand: 'Keine Friseure in der Unterkunft.’ Wir sind Friseur-Auszubildende – ist es okay, wenn wir dort übernachten?"



Unangenehme Gäste   
"Es ist Ihre Pflicht als Reiseveranstalter, uns auf laute oder unangenehme Gäste aufmerksam zu machen, bevor wir die Reise antreten."



Wie koch ich's nur?   
Ein anderer Brite bat um konsularische Hilfe, um beim Marmelade-Einkochen das richtige Mischverhältnis von Zucker und Früchten zu finden.



Schnee-Versicherung   
Weil in ihren Urlaubsort kein Schnee lag, wollte eine Urlauberin die Kosten für ihre nagelneue Skiausrüstung erstattet bekommen. Abgelehnt.



Curry   
"In meinem Urlaub in Goa in Indien war ich angewidert davon, dass fast jedes Restaurant Curry serviert hat. Ich mag scharfes Essen überhaupt nicht."



Gebäck   
Im Katalog hätte erläutert werden müssen, dass die Einkaufsmöglichkeit vor Ort kein anständiges Teegebäck mit Eiercreme oder Ingwerplätzchen bietet.



Flugzeit   
"Es hat neun Stunden gedauert, um von Jamaika zurück nach England zu fliegen. Die Amerikaner haben nur drei Stunden zurück nach Hause gebraucht."



Der Lack ist ab   
Eine ganze Kuherde stürzte sich auf das Auto einer britischen Familie und leckte es ab. Folge: Lackschaden. Ob die Versicherung zahlte, ist nicht bekannt.



Kokosnuss   
Eine britische Urlauberin bekam beim Lesen im Schatten der Palme eine Kokosnuss auf den Kopf. Krankenhaus! Die Versicherung hat's natürlich bezahlt.



Schlafzimmer   
"Ich habe unser Ein-Bett-Zimmer mit dem Drei-Bett-Zimmer unserer Freunde verglichen und musste feststellen, dass unser Zimmer erheblich kleiner war."



Für Dich schiebe ich die Wolken weiter   
Ein englischer Tourist forderte am Machu Picchu sein Eintrittsgeld zurück. Seine Beschwerde: Die umliegenden Berge seien von zu vielen Wolken umgeben.



Suppe   
In Australien hat sich ein Gast in einem Hotel über seine Suppe beschwert. Sie sei zu dickflüssig und kräftig. Grund: Er schlürfte die ganze Zeit den Bratensaft.



Handtuch   
"Wir haben einen Ausflug zu einem Wasserpark gebucht, aber keiner hat uns gesagt, dass wir unsere eigenen Badesachen und Handtücher mitbringen sollten."



Rechengenie   
"Ich habe die Grösse unseres Ein-Zimmer-Appartments mit der des Drei-Zimmer-Appartments unseres Freundes verglichen und unseres war wesentlich kleiner."



Zu viel Elektrosmog   
Ein Reisender auf einem Trip durch die Wildnis: "Ich verstehe ja, dass es in den Blockhütten keinen Strom gibt, doch irgendwo muss man doch sein Handy aufladen können."



Eine Eskorte, bitte   
An das britische Konsulat im US-Bundesstaat Florida wandte sich eine Mutter mit der Bitte, ihrem kranken Sohn beim Kofferpacken zu helfen und ihn zum Flughafen zu bringen.



Oben ohne   
Oben ohne baden sollte verboten werden, schimpfte eine erboste Ehefrau über ihren Urlaub. Ihr Mann hat den ganzen Tag damit verbracht, anderen Frauen hinterher zu gucken.



Hilfe beim Schuhkauf   
Hilfe beim Schuhkauf Ein anderer Brite rief im Italien-Urlaub die Botschaft seines Landes an, um sich zu erkundigen, wo er eine bestimmte italienische Schuh-Marke kaufen könne.



Siesta   
"Es ist faul von den lokalen Supermarkt-Besitzern, nachmittags zu schliessen. Ich wollte oft während der 'Siesta' einkaufen gehen." Übrigens: Siesta nennt man die Mittagsruhe in Spanien.



Fallschirmspringer   
Im Campingurlaub stürzte einer Familie der Fallschirmspringer eines nahe gelegenen Luftwaffenstützpunktes aufs Zelt. Das war danach platt. Die Versicherung ebenfalls - sie zahlte nicht.



Au-Geweiha   
Mitten auf der Landstrasse rammt ein Hirsch sein Geweih durch die Windschutzscheibe des Autos eines Urlaubers. Dessen Begründung: Die gelbe Steuermarke im Fenster hat ihn irritiert.



Neid, die Zweite   
Eine weibliche Badeurlauberin ärgerte sich über die Oben-ohne-Strandhasen in ihrem Urlaubsort. Ihr Mann hätte nur noch anderen Frauen hinterher gestarrt, Ihr Urlaub sei ruiniert gewesen.



Missglückte Schönheits-OP   
"Hilfe! Ich habe mir die Brüste vergrössern lassen und ich mag die neue Grösse nicht" - mit diesen Worten wandte sich laut britischem Aussenministerium eine Frau an eine britische Botschaft und bat um Hilfe.



Kopf verdreht   
Ein britischer Urlauber schaute in Athen etwas zu intensiv den griechischen Mädels hinterher. Dabei übersah er die Bushaltestelle und, rrrrrums, war die Nase gebrochen. Die Versicherung bezahlte die Behandlung.



Affig   
Ein Pärchen stellte bei seiner Rückkehr in die malaysische Lodge fest, dass Affen alle Klamotten aus dem Zimmer gestohlen und fröhlich im angrenzenden Regenwald verstreut hatten. Es gab keinen Schadenersatz.



Zu viele Engländer   
Über Landsleute beschwerte sich ein Paar, das Urlaub in Marmaris (Türkei) gebucht hatte. Im Internet sah das Resort sehr exotisch aus – doch die vielen anderen britischen Urlauber vor Ort störten die exotische Idylle.



Do you speak Slowenglisch?   
Ein Brite beschwert sich nach seinem Slowenien-Urlaub beim Reisebüro: "Sie haben zwar gesagt, dass der Reiseleiter vor Ort Englisch spricht. Haben allerdings verschwiegen, dass er einen slowenischen Akzent hat."



Ungerechte Behandlung   
Besonders wütend machte Britische-Reisende eine ungerechte Behandlung: "Wir brauchen neun Stunden, um von Jamaika nach England zu fliegen. Aber die Amerikaner werden in nur drei Stunden nach Hause gebracht."



Lauter Sex   
In Bulgarien fühlte sich ein britischer Urlauber durch laute Stöhngeräusche aus dem Nachbarzimmer unter Druck gesetzt, mit seiner Frau zu schlafen: "Ich wollte nicht, dass sie sich darüber beschwert, vernachlässigt zu werden."



Einfach nur doof   
Ein weiblicher Hotelgast drohte damit, die Polizei zu rufen - angeblich hatte das Personal sie in ihrem Zimmer eingesperrt: Die Frau hatte gedacht, das «Do not Disturb»-Schild, das bei Ihrer Ankunft innen hing, bedeute, sie dürfe den Raum nicht verlassen.



Traumhochzeit   
So eine Traumhochzeit in der Karibik kann böse enden. Eine Braut kam dem Grill etwas zu nahe, ihr Brautkleid ging in Flammen auf. Der entsetzte Bräutigam griff seine Liebste und warf sie samt Kleid ins tosende Meer. Kleid im Eimer. Die Versicherung zahlte nicht.



Schwanger wegen Doppelbett   
"Mein Verlobter und ich haben ein Zweibett-Zimmer gebucht, wurden in einem Doppelbett-Zimmer untergebracht. Wir machen Sie nun verantwortlich dafür, dass ich schwanger bin. Das wäre nicht passiert, wenn Sie uns in das Zimmer getan hätten, das wir gebucht haben."



Luxus-Probleme   
Auch Mieter von Luxusvillen in Florida (USA) sind nicht leicht zufrieden zu stellen. Den einen waren die Pflanzen im Vorgarten zu staubig - andere beschwerten sich über das "Ding, das auf dem Dachboden lebt und das ganze Essen im Kühlschrank vergiftet hat" und forderten Ersatz.



Kamera-Burg   
Zwei Kinder verbuddelten im Strandurlaub im englischen Cornwall die Videokamera der Eltern, um sie vor Diebstahl zu schützen. Dummerweise merkten sie sich die Stelle nicht. Trotz intensivster Grabungsarbeiten blieb die Kamera verschwunden. Glück im Unglück: Die Versicherung hat's gezahlt.



Kabine mit Meersicht   
Der Gast eines Kreuzfahrtschiffes bestand darauf, eine neue Kabine zu bekommen und argumentierte: "Ich habe eine Menge Geld für diese Kreuzfahrt bezahlt, damit ich das Meer sehen kann. Das einzige, was ich durch mein Kabinenfenster sehe, ist ein Parkplatz!" Das Personal konnte ihn beruhigen, denn das Schiff hatte den Hafen noch nicht verlassen.



Schmeckt nicht   
Eine britische Touristengruppe auf einem Zwei-Tages-Ausflug in die Sahara in Tunesien. Zum Mittagessen in einem Hotel gibt es traditionelle Küche wie Couscous. Einer mitreisenden Dame schmeckt das gar nicht und sie beschwert sich laut, und für alle deutlich zu hören "Diesen ausländischen Abfall esse ich nicht! Bringen sie mir bitte richtiges Essen. Ich möchte ein Omelett und zwar zügig."



Flugzeug Essen   
Ein Brite hat einen Beschwerdebrief an den Chef der Fluglinie Virgin Atlantic, Richard Branson, geschrieben. Darin beschreibt er, wie er sich beim Entfernen der Folie des Flugzeugessens gefühlt hat. "Stell dir vor du sitzt am Weihnachtsmorgen vor dem letzten noch nicht geöffneten Geschenk. Du weisst, was es ist: die Stereoanlage, die du aus dem Katalog ausgesucht hast. Doch dann öffnest du das Päckchen, und sie ist nicht darin. Darin liegt dein Hamster, Richard. In der Schachtel ist dein Hamster, und er atmet nicht." Nach einigem Hadern mit seinem Menü ("Was habe ich getan, um das zu verdienen?") fühlte sich der Brite bereit für den dazu servierten in Folie eingeschweissten Keks, doch: "Es sieht aus wie eine Beweistüte von einem Verbrechensschauplatz - einem Verbrechen gegen die verdammte Kochkunst!" Der Passagier ist genervt: "Stell dir vor, in ein Stück Messing zu beissen, Richard. Das wäre weicher für die Zähne als dieses Exemplar." Abschliessend resümiert er: "Ich kann mir kaum vorstellen, wie ein Essen bei dir zu Hause aussieht. Das erinnert vermutlich an Szenen aus einer Tierdokumentation." Die originelle Beschwerde zeigte Wirkung: Virgin-Chef Branson entschuldigte sich persönlich und lud den enttäuschten Kunden als Catering-Tester ein.





























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            Deutschland  Urlaubsbeschwerden der Deutschen


Kurtaxen   
Ein Kunde fragt im Reisebüro: "Wieso musste ich vor Ort Kurtaxe zahlen, obwohl ich keine Taxe in Anspruch genommen habe?"



Shop   
Mein Hunger stieg ins Unvorstellbare. Es war knapp vor fünf, als endlich ein erster Shop öffnete und es blieb der einzige bis zu meinem Abflug.



Duty-Free-Läden   
Ich dachte, wenn ich gleich zu den Gates gehen würde, gäbe es dort sicher, neben all den Duty-Free-Läden, auch etwas zu essen. Schnell wurde ich aber eines Besseren belehrt.



Badewanne   
Eine Urlauberin sendet eine Beschwerde mit Foto, in der sie in einer Badewanne sitzt, komplett bekleidet und schaut unglücklich in die Kamera. Sie fand die Badewanne im Hotelzimmer einfach viel zu klein.



Flug   
Die Bestuhlung ist extrem eng, die Lehnen sind nicht verstellbar, die Stewards und Stewardessen sehen aus wie übermüdete stundentische Kräfte in Arbeitskitteln von Lidl. Und es werden Lose während des Fluges verkauft.



Neue Freundin   
In ihrem Cluburlaub habe sich eine Frau in einen Animateur verliebt. Als sie im nächsten Jahr wieder in dasselbe Hotel reiste, hatte ihr Angebeteter eine neue Freundin. Die Schlussfolgerung: Sie hat verlangt, dass der Animateur entlassen wird.



Abflugszeit Änderung   
Nun buchte ich einen Flug für meinen Vater, von Berlin nach München und mit menschenwürdigen Abflugszeiten. Heute kam die Info, dass die Flugzeit aus operativen Gründen auf 06:50 Uhr vorverlegt wurde, einfach so. Keine Chance, den Flug kostenlos umzubuchen.



Englisch statt Deutsch   
Eine Reisegruppe störte sich auf Ibiza unter anderem daran, dass die Animateure nur Englisch statt Deutsch sprachen. Etwas anderes hatte der Veranstalter aber nicht zugesichert, ausserdem ist Englisch in Hotels mit internationalen Gästen sogar üblich. Klage abgewiesen.



Schuhplattler   
In einem Beschwerdefall gerieten Schuhplattler ins Visier von Hotelgästen. Für ihre Prellungen an den Oberschenkeln haben die Urlauber Entschädigung verlangt. Die blauen Flecke an den Oberschenkeln hatten sie sich bei dem Versuch zugezogen beim Schuhplattlern mitzumachen.



Eis   
Durch Zonen meterdicken Packeises sollte es im Polarmeer gehen, auf der Schiffsreise gab es allerdings nur an der Bordbar Eis. Für diesen Mangel gab es Geld zurück: Trotz der Klausel Änderungen des Reiseverlaufs auf Grund extremer Witterungs- und Wetterverhältnisse wurde der Reiseveranstalter zur Kasse gebeten.



Urlaubskleidung   
Weil sie extra Kindersandalen für eine Reise gekauft hatte, die nicht zustande kam, hatte eine Mutter gegen den Veranstalter geklagt und bekam Recht: 50 Prozent des Kaufpreises wurden ihr erstattet. Kein Geld hingegen gab's für einen Erwachsenen-Neoprenanzug: der könne schliesslich auch im kommenden Jahr noch getragen werden.



Handtücher   
Ein älteres Pärchen stöhnte über eine recht deutsche Problematik in einem Mittelklassehotel: Die Handtücher sahen alle gleich aus, sodass man gar nicht mehr wusste, welche Liegen am Pool man vor dem Sonnenaufgang reserviert hatte. Die ärgerlichen und langanhaltenden Auseinandersetzungen mit den anderen Reisenden hätten ihre Erholung empfindlich gestört.



Ramadan   
Eine Pauschalreise in den Oman während des muslimischen Fastenmonats Ramadan wurde einem Reisenden zum Verhängnis: er musste nämlich als Nicht-Muslim mitfasten. Diesen Restriktionen müssen sich Touristen nicht unterwerfen, befand das Gericht. Und weil das Reisebüro darüber nicht aufgeklärt hatte, gab es zumindest zehn Prozent des Reisepreises zurück.



Affen   
Im kenianischen Mombasa standen sogar Schilder mit folgendem Text auf dem Hotelgelände: "Don't feed the monkeys. If you do, you'll see." Ein Gast spazierte dennoch mit einer Banane in der Hand herum, wurde prompt von einem Affen angefallen und in den Finger gebissen. Das Gericht wies die Klage des ignoranten Urlaubers ab, so viel Kenntnis könne man von einem Mitteleuropäer durchaus erwarten.



Reiseführer   
Ein Deutscher orientierte sich auf einer Rucksacktour im indischen Jodhpur an der Reiseführer-Bibel Lonely Planet, um die beste Übernachtungsmöglichkeit im Ort zu finden. Bei der Suche nach dem Gästehaus stellte er fest, dass sich insgesamt fünf Häuser nach der Nummer 1 benannt hatten – alles Trittbrettfahrer, denn eine positive Erwähnung im Lonely Planet ist in dieser Region wie eine Lizenz zum Gelddrucken.



Schlechtes Benehmen   
In einem tunesischen Fünf-Sterne-Haus wurden Gäste aus dem benachbarten überbuchten Drei-Sterne-Hotel untergebracht, zum Entsetzen eines Gastes, der das schlechte Benehmen der Gäste mit einfach strukturiertem Niveau inakzeptabel fand. So befanden sie sich beim Essen in Badebekleidung, rülpsten und rochen streng. Das Gericht wies die Klage ab, die Urlaubsfreuden seien dadurch zu wenig beeinträchtigt worden.



All-Inclusive-Bänder   
Das Landgericht Frankfurt gab Urlaubern Recht, die sich über die Brandmarkung durch nicht abnehmbare All-Inclusive-Bänder beschwert hatten. Es müsse auch eine alternative, schonendere Kennzeichnung möglich sein, etwa durch Lichtbildausweise. Die Bänder hingegen machten Touristen auch ausserhalb des Hotels leicht identifizierbar, was negative Folgen haben könnten. Immerhin fünf Prozent Reisepreisminderung gab es.



Wurstplatte   
Ein Ehepaar beschwerte sich über das Frühstücksbuffet in seinem Hotel auf Madeira: Auf die Wurstplatte sei erwiesenermassen keine frische Ware gelegt worden. "Meine Frau hat sich das Muster der fünften und neunten Scheibe gemerkt und festgestellt, dass die Scheiben am nächsten Tag immer noch da lagen", schrieb der Urlauber aufgebracht. In der Mitte der Wurstspirale seien die Wurstscheiben womöglich schon Wochen alt.



Verschiedene Stellen   
Wer nach einem 15-stündigen Flug, der zudem noch 3 Stunden Verspätung hatte, den letzten Zug nach Hause verpasst hat und einen Koffer zurückerhält, der total zerfetzt und mit einer Pipi ähnlichen Flüssigkeit besudelt ist, wer erst mal an drei verschiedenen Stellen geschickt wird (schweres Gepäck hinter sich herziehend), wo doch niemand zuständig ist, der würde sich wenigstens über ein Lächeln freuen oder gerne ein kleines Wort des Bedauerns hören.



Einheimische am Strand   
Ein Ehepaar wollte vom Veranstalter Geld zurückerstattet bekommen, weil der Aufenthalt am Strand von Mauritius kaum möglich gewesen sei. Die einheimische Bevölkerung hätte einen derartigen Lärm gemacht, so dass der Kläger schlichtweg sprachlos gewesen sei. Das war der Richter allerdings auch und zwar darüber, dass sich ein Reisender alles Ernstes darüber beschwert, er habe den Strand am Urlaubsort mit Einheimischen teilen müssen. Die Klage wurde natürlich abgewiesen.



Taxi Tansania - Kenia   
Ein Flug der Ethiopian Airlines nach Mombasa, mit Zwischenlandung in Addis Abeba in Äthiopien. In Arusha (Tansania) landet die Maschine noch ein zweites Mal zwischen. Weit und breit kein Meer zu sehen, trotzdem steigen zwei junge Reisende aus, gehen zum Gepäckband und warten auf ihre Koffer. Vergeblich. Ihre Maschine ist inzwischen schon wieder in Richtung Mombasa abgehoben, ohne sie. Kurzerhand nehmen die beiden für den Rest der Strecke ein Taxi von Tansania nach Kenia für 600 Euro und verlangen die Taxikosten zurück.



Schmutzige Fahne   
Ein Pärchen hat sich nach einer Kreuzfahrt darüber beschwert, dass die Fahne auf dem Schiff schmutzig gewesen sei.



Waschmittelprobe   
Ein Ehepaar wollte eine Waschmittelprobe haben, da es die Hotelbettwäsche nicht vertrug und "zu Hause extra von Ariel auf "Weisser Riese" umgestiegen war.



Unfreundlich Zimmer   
Ein Gast beschwerte sich an der Rezeption im Hotel, dass sein Zimmer so unfreundlich sei. Der Rezeptionist konterte schlagfertig: "Soll Ihr Zimmer etwa grinsen?"



Bestecke   
"Die Messer waren so scharf geschliffen und die Gabeln so spitz, dass wir uns mehrfach verletzt haben. Wir waren gezwungen, eigene Bestecke zu kaufen. Rechnung anbei."



Badezeug   
"Wir hatten einen Ausflug in einen Wasserpark gebucht. Doch niemand hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass wir Badezeug und Handtücher hätten mitnehmen müssen."



Hotel Bewertung   
Eine Bewertung eines Hotels: "Das Essen war sehr gut und abwechslungsreich. Nur die Gläser waren nicht richtig gespült. Es waren immer noch die Lippen vom Vorgänger dran."



Blöd gelaufen   
Eine Frau verlangte stolze 10'000 Euro Schadensersatz, weil sie während des Flugs in den Urlaub auf einer Plastikfolie ausgerutscht war. Für die Richter war herumliegender Müll allerdings "keine typische, dem Luftverkehr eigene Gefahr", sie wiesen deshalb die Klage ab.



Regen   
Eine Kundin rief nachts um 3 Uhr aus Malaysia an: "Hier regnet es, machen Sie was!" Es hatte an zwei Tagen hintereinander geregnet - kurz und heftig, wie das in Asien zur Regenzeit üblich ist. Das Reisebüro haben die Kunden in ein anderes asiatisches Land umgebucht.



Pool springen   
Ein Gast warf beim Darts-Wettbewerb im Hotel dreimal hintereinander eine Null. Die Animateurin sagte ihm aus Spass, er müsse jetzt zur Strafe in den Pool springen. Beim Reinspringen brach sich der Mann den grossen Zeh und forderte danach Regress wegen entgangener Urlaubsfreude.



Maus im Zimmer   
Auf einer Rundreise in New York hatte ein Ehepaar eine Maus im Zimmer. Weder Hotelmanagement noch die Reiseleitung schafften Abhilfe, und die Maus frass die Schokolade der beiden. Das beraubte Paar verlangte ein Entschuldigungsschreiben vom Veranstalter und eine 300-Gramm-Tafel Milka-Nuss.



Warteliste   
Ein Kunde wollte Schadenersatz, weil sich die Buchung aus der Warteliste nicht realisieren liess. "Können Sie sich vorstellen, was ich die 14 Tage mit meiner Frau aushalten musste? Ich möchte Ihrem Hause nicht feindlich gegenüberstehen und hätte gerne 20 Prozent vom geplanten Reisepreis", forderte er.



Flug Verspätung   
Ein Kunde reklamierte eine fünfstündige Verspätung seines Fluges. Er gab an, dadurch habe sich sein Biorhythmus verschoben, was wiederum eine längere Krankschreibung ausgelöst habe. Wir sollten ihm daher umgehend eine Entschädigung in Höhe eines von ihm genannten Betrages auf sein Konto überweisen.



Das essen nicht mal Engländer   
Kaum etwas bringt deutsche Urlauber so aus der Fassung wie schlechte Verpflegung. Eine Dame, die britischen Mitreisenden augenscheinlich keine Feinschmeckerqualitäten attestierte, beschwerte sich über schlechtes Essen mit den Worten: "Selbst die unsensiblen Engländer sind zum Essen woanders hingefahren."



Steifer Nacken   
Nach einer Fahrt mit einem Tauchsafari-Boot beschwerte sich ein Kunde: "Aufgrund dessen, dass der Flatscreen in meiner Kabine nicht an der richtigen Stelle angebracht war und ich von meinem Bett aus den Kopf etwas neigen musste, hatte ich Probleme mit meinem Nacken und konnte insgesamt drei Tauchgänge nicht durchführen."



Bier Eichtest   
In einem Hotelrestaurant bestellte ein Gast jeden Tag beim Abendessen drei Bier. Bedauerlicherweise lag die Menge des Bieres wohl immer einen Zentimeter unter dem Eichstrich. Nach der Reise wurden wir mit einem Erstattungsanspruch konfrontiert, für den der Gast die entgangene Biermenge haargenau am aktuellen Bierpreis ausgerechnet hatte.



Zu viele Spanier im Hotel   
Vor der Buchung nicht sehr genau auf die Landkarte geschaut hat vermutlich ein Reisender mittleren Alters, der mit dem Urlaub eigentlich zufrieden war. Lediglich über "zu viele Spanier im Hotel" mokierte sich der Urlauber nach seiner Rückkehr. Der Schmunzelfaktor bei dieser Beschwerde: Das Hotel befand sich auf den zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln.



All-Inclusive   
Ein Urlauber musste während seines Hotelaufenthaltes feststellen, dass neben der von ihm gebuchten Halbpension auch All-Inclusive angeboten wurde - dies allerdings lediglich für die englischen Hotelgäste. Der Gast empörte sich darüber und erwartet nun bei seinem nächsten Urlaub im selben Hotel, dass entweder niemand All-Inclusive haben darf oder er auch in den Genuss kommt.



Animateur erwischt   
Eine Kundin verliebte sich in einem Urlaubshotel in einen der Animateure. Der Mann besuchte sie daraufhin zu Hause in Deutschland und lud sie auch wieder in das Hotel ein. Dort einige Wochen später angekommen, sah sie ihren Liebhaber mit einem anderen weiblichen Gast. Die erboste Frau verlangte die Entlassung des Animateurs und die Erstattung der Kosten für ihren zweiten Aufenthalt vor Ort.



All-inclusive auch im Flugzeug   
Eine Minderung des Reisepreises verlangte ein Pärchen aus Süddeutschland, welches zum ersten Mal Urlaub in der Dominikanischen Republik gebucht hatte. Der Grund: Eine empfindlich gestörte Urlaubserholung durch Ärger im Flugzeug. Dort sollte das Paar für bestellte Cocktails zahlen, "und dass, obwohl wir einen All-inclusive-Urlaub gebucht haben, wo das ja wohl im Preis inbegriffen sein müsste."



Laute Leute aus dem Ehebett   
Eine Ehefrau schmiss im gemeinsamen Urlaub ihren Gatten kurzerhand aus dem Doppelzimmer. Grund: Das Schnarchen der Mannes war unerträglich laut. Der Rausgeschmissene musste sich wohl oder übel ein Einzelzimmer nehmen. Dafür verlangte er vom Reiseveranstalter kurzerhand die Kosten zurück. Welch Überraschung: er bekam nicht Recht. Für Ehekrach sind die Partner ganz allein zuständig.



Sexunwilliger Animateur   
Eine Dame hatte im Vorjahr eine Affäre mit einem Hotelanimateur. Sie buchte das gleiche Hotel wieder - vermutlich in freudiger Erwartung der Fortsetzung der Romanze. Doch der treulose Animateur hatte diesmal nur Augen für eine andere Urlauberin. Grund genug für die geprellte Ex-Geliebte, den kompletten Reisepreis zurückzufordern. Doch die Klägerin wurde erneut enttäuscht - und ging wieder leer aus.



Händler   
Ein Deutscher wollte während seiner Pauschalreise auf Bali einen Vulkan erklimmen. Eine gute Gelegenheit, seine Waren anzubieten, fand ein heimischer Händler. Nur leider nahm ihm der Urlauber nichts ab, doch der Händler liess nicht locker: Er drängte und bedrängte, bis der Urlauber stürzte - und seinen Reiseveranstalter verklagte. Dieser hätte dafür sorgen müssen, dass er beim Aufstieg nicht belästigt wird.



Dachpool   
In Hongkong im Dachpool eines Hotels, zeigten sich auf dem Mosaik-Boden merkwürdige Umrisse. Das Wasser wurde dunkler, der Whirlpool auf dem Dach sah nach einem Schlammloch aus, und ein Springbrunnen spuckte dunkelbraunes Wasser. Unsere Haut fing an zu jucken. Später wurde uns an der Rezeption erklärt, dass eine Bombe in der Leitung explodiert sei. Die Reiseleitung wiederum sagte uns, die Abwasserleitung sei geplatzt.



Altersheim statt Hotel   
Für die betagten Teilnehmer einer Seniorenreise nach Brasilien gab es eigentlich keinen Grund zur Klage. Mit einer kleinen Ausnahme: ihre Unterkunft war kein Hotel, wie es angekündigt war. Das Viersternehaus war kurz vor der Reise in ein Altersheim umgewandelt worden. Die Senioren klagten, da sie sich betrogen sahen. Es kam zu einer gütlichen Einigung, und die Reiseteilnehmer konnten sich über jeweils 500 Euro Entschädigung freuen.



Ja und Nein zur Ehe   
Ein Deutscher tat auf einer Las-Vegas-Reise das, was viele in der US-Vergnügungs-Stadt tun: Er heiratete aus einer spontanen Laune heraus seine Freundin. Dass die Ehe auch in Deutschland anerkannt wird, war dem frischgebackenen Ehemann wohl nicht klar. Der Reiseveranstalter weigerte sich, Schmerzensgeld für die unfreiwillige Vermählung zu bezahlen. Und musste es selbstverständlich auch nicht. Was die Ehefrau zu der Klage sagt, ist unbekannt...



Zu hohe Wellen   
Ein Familienvater aus Wiesbaden legte Beschwerde wegen zu hoher Wellen auf den Seychellen ein. Seine Kinder hätten während der zwei Wochen Urlaub kaum Baden oder Schnorcheln können, da der Wind stets zu heftig gewesen sei, so die Begründung des Mannes. Er wollte ein Viertel des Reisepreises von 27'000 Euro erstattet kriegen. Die Rechtsprechung sieht zwar vor, dass niemand für schlechtes Wetter zur Verantwortung gezogen werden kann, doch der Kläger gibt nicht auf.



Erst denken, dann klicken   
Ein Mann aus Bayern hatte bei einer Online-Buchung aus Versehen das falsche Reiseziel angeklickt, buchte für sich und seine Familie Flüge nach San José in Costa Rica, obwohl der Urlaub ins kalifornische San Jose (USA) gehen sollte. Der Irrtum flog erst am Flughafen Stuttgart beim Check-in auf, der Kauf neuer Tickets ins richtige San Jose kostete mehr als 9000 Euro. Vor Gericht wollte der Familienvater von dem Reisebüro die Mehrkosten für die Umbuchungen erstreiten - und scheiterte.



Flug wegen Rausch verpasst   
Sieben Stunden Wartezeit am Flughafen von Dubai wollte sich ein Mann während einer organisierten Reise an der Bar vertreiben. Er schlief ein - die Reiseleiterin weckte ihn freundlicherweise zum Check-in. Er schlief jedoch wieder ein und verpasste so den Flug. Wegen der Zusatzkosten für den nächsten Flieger verklagte der Mann das Reiseunternehmen auf 1000 Euro Schadenersatz. Grund: die Reiseleiterin habe die Anwesenheit am Gate nicht kontrolliert. Das sahen die Richter anders und wiesen die Klage ab.



Keine Dreiviertelhosen   
Ein Pauschaltourist auf Kreta hielt es für eine Zumutung, in der gehobenen Hotellerie zum Abendessen eine lange Hose zu tragen. Auf die Zurechtweisung des Personals hin zog er gegen den Reiseveranstalter vor Gericht, er habe sich blossgestellt geführt, zudem habe es im Katalog keinen Hinweis auf die Kleidervorschrift gegeben. Die Klage wurde abgewiesen mit der Begründung, dass eine solche landestypische Verpflichtung keine Beeinträchtigung darstelle. Wer sich derlei Gebräuchen nicht beugen wolle, müsse eben zu Hause bleiben.



Unmögliches Benehmen   
Ein deutscher Pauschalreisender wollte eine ruhige Zeit in der Türkei verbringen. Womit er nicht rechnete: Im Hotel waren noch andere Gäste, und die waren alles andere als leise und noch dazu viele: 80 Prozent der Hotelzimmer hatten zum Entsetzen des deutschen Urlaubers Russen gebucht. Ständig sei er dem rüpelhaften, unmöglichen Benehmen vieler russischer Gäste ausgesetzt gewesen, klagte der enttäuschte Urlauber - allerdings nicht nur bei den Bekannten daheim, sondern auch vor dem Gericht. Der Deutsche wollte einen Teil des Reisepreises zurück.



Reinigungsgegenstand   
Ein Kunde beschwerte sich nach seinem Urlaub über sein Hotelzimmer: "Im Sanitärbereich stand während des gesamten Zeitraums keine Toilettenbürste zur Verfügung. Die defekte Bürste wurde von mir am ersten Tag bemängelt und vor die Tür gestellt. Täglich nach der Zimmerreinigung befand sich diese dann wieder in meinem Bad. Dieser Reinigungsgegenstand war aber nicht nutzbar, da der Stiel sehr kurz abgebrochen war. Ich möchte an dieser Stelle nur hilfsweise darauf verweisen, dass ich den Aufenthalt als Erholungsurlaub gebucht hatte und nicht als Erlebnisurlaub."



Tanga statt Schlüpfer   
Landet das Urlaubsgepäck erstmals auf dem falschen Flughafen, ist Ärger sicher! Doch zur Not können Reisende sich am Urlaubsort meist mit den nötigsten Utensilien eindecken. Das volle Mitgefühl des Servicemitarbeiters hatte aber die nicht ganz schlanke Mittsechzigerin, deren Kleidung samt Unterwäsche erst fünf Tage nach ihr das Hotel erreichte. "Ich wollte mir ja Unterwäsche kaufen, aber im Umkreis von zehn Kilometern um unser Hotel gab es nur Tangas und keine gescheite Unterwäsche. Ich habe vier Tage jeden Abend meinen Slip mit Reisewaschmittel ausgewaschen, um ihn am nächsten Tag wieder anziehen zu können."



Grossvater verloren   
Verzweifelt rief eine Familie aus den USA in Ihrem Reisebüro an: "Opa ist weg!" Ihr Grossvater war ihnen in Disneyland in Florida abhanden gekommen. Das Reisebüro solle den Kunden bei den Behördenformalitäten helfen. Erst zwei Tage später tauchte der alte Herr wieder auf. Er hatte sich einfach in den Tisch einer amerikanischen Familie gesetzt, die in dem Hotelbereich des Parks wohnte, und die hatte ihn für die zwei Nächte aufgenommen. Der Opa hatte wohl keine Lust mehr auf seine Sippe gehabt. denn verwirrt war er nicht. Aber auch seine Angehörigen hatten sich mit der Suche einen ganzen Tag Zeit gelassen - sie waren wohl genauso erleichtert, mal alleine unterwegs sein zu können.



Kreuzfahrten Beitänzer   
Eine schon betagte Kundin bucht regelmässig Kreuzfahrten im Reisebüro, und immer, ohne dass sie es extra erwähnen musste, mit einem sogenannten Beitänzer, einem von der Reederei engagierten Herrn, der die weiblichen Gäste zum Tanz auffordert und unterhält. Meine Kollegin wusste das bei einer Buchung nicht, mit der Folge, dass die Dame jeden Tag vom Schiff Faxe schickte und irgendeine Leistung monierte: Es sei die schlechteste Kreuzfahrt, die sie je gemacht hätte. Das Reisebüro war sehr überrascht, denn das Fünf-Sterne-Schiff hatte sie schon häufiger ohne Reklamation gebucht. Als das Reisebüro bemerkte, dass der Beitänzer fehlte, war die Ursache der vielen Reklamationen klar. Schliesslich wurde einer der Herren von der Reederei aus organisiert. Ab diesem Zeitpunkt war alles in bester Ordnung, und es gab keinerlei Beschwerden der Kundin mehr.



FKK-Anhänger   
Die Stammkunden, beide leidenschaftliche FKK-Anhänger, waren über viele Jahre in die gleiche Hotelanlage gefahren. Beim letzten Urlaub kamen sie allerdings erst sehr spät an, das Abendessen hatte schon begonnen. Die beiden wollten sich noch kurz auf dem Zimmer frisch machen und dann rasch in den Speisesaal. "Meine Frau und ich betreten also als Letzte das Restaurant, alle Augen sind auf uns gerichtet – und alle sind angezogen!". Der Reisebüro-Mitarbeiter brauchte einen Moment, um zu realisieren, dass die Stammkunden sich komplett entkleidet hatten, um zum Essen zu gehen. So war das in der Voll-FKK-Anlage die Jahre zuvor auch üblich gewesen. Doch nach einer Renovierung hatte die Hotelleitung die Regeln geändert, Bekleidung war nun während der Mahlzeiten erwünscht. Den Hinweis in der Infomappe hatten diese Kunden nicht gelesen, da sie ja schnell zum Essen wollten.





























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            Polen  Urlaubsbeschwerden der Polen


Störfaktor Mitreisende   
Deutsche und englische Urlauber im Hotel empfanden viele Polen gar als Bedrohung.



Landsleute   
Andere Polen dagegen sahen sich dadurch belästigt, dass sie das Hotel mit weiteren Polen teilen mussten.



Schnee im Winter   
Eine ältere Dame aus einem Vorort Warschaus war im Winterurlaub genervt. Wovon? Na vom Schnee natürlich!



Immer diese Einheimischen   
Einige polnische Urlauber beschwerten sich, weil durch die vielen Araber in Ägypten ihre Urlaubsfreuden getrübt wurden.



Die Klima-Experten   
Es gibt tatsächlich Urlauber, die im Juli oder August nach Ägypten fahren - und sich hinterher über die Hitze beschweren.



Landsleute   
Einige Gäste aus Polen sahen sich um ihre Urlaubsfreude gebracht, weil in ihrem Hotel keine Landsleute untergebracht waren.



Ruhe da draussen   
Gäste, deren Hotel in Ägypten in der Nähe einer Moschee lag, beklagten sich danach über das "laute Jammern" mehrmals täglich.



Bitte kehren   
Auch nach optionalen Ausflügen in die Wüste Ägyptens gab es etwas zu meckern: Es sei dort zu staubig, und es läge so viel Sand herum.



Im Slip ans Büffet   
Besonders dreist war ein Ehepaar, das nach dem Türkei-Urlaub Schadensersatz verlangte, weil man nicht nur mit einem Slip bekleidet ins Hotel-Restaurant durfte.



Petrus ist schuld   
Schlechtes Wetter im Urlaub ist sicher ärgerlich. Aber wegen zu viel Sonne oder Regen gegen den Reiseveranstalter zu klagen, ist doch ein ziemlich plumper Versuch.



Flugzeug gesucht   
Manche Urlauber beschweren sich über alles - sogar darüber, dass das Flugzeug nicht an der gewohnten Stelle gelandet ist. Ja, ja, der Mensch ist ein Gewohnheitstier.



Der Ordnungsfreak   
Es gab sogar einen Urlauber, der sich darüber beschwerte, dass die Tomaten beim Frühstück schief geschnitten waren. Ja, diese Schlamperei kann einem den ganzen Urlaub verderben...



Faulheit inklusive   
Reklamiert wurde auch, dass man im All-Inclusive-Hotel zu den Mahlzeiten ins Gemeinschaftsrestaurant musste - unter dem Begriff hatte man sich vorgestellt, dass das Essen auch auf dem Zimmer serviert wird.



Luftiger Beweis   
Ein Arzt aus Krakau forderte Schadensersatz vom Reiseveranstalter, weil die Luft in seinem Hotelzimmer schimmelverseucht gewesen sei. Sein Beweis: Ein Glas, in dem er angeblich diese Luft eingefangen hatte...



Von Bienen und Pools   
Eine polnische Mutter forderte nach dem Ägypten-Urlaub Schadensersatz vom Reiseveranstalter, weil ihre Tochter schwanger geworden war. Und zwar von den im Pool herumwabernden Spermien. Da hat wohl jemand in Biologie nicht so richtig aufgepasst.



Seltsame Beweismittel   
Viele Urlauber klagen in arabischen Ländern nach dem Verzehr von Lebensmitteln über Magenbeschwerden, Erbrechen und Fieber. So weit, so normal. Aber dass sie nach ihrer Rückkehr zur Dokumentation Fotos von Toilettengängen beim Reiseveranstalter einreichen, ist doch etwas zu viel des... Schlechten.























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